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Karan

… supersonic butterfly

Gewinnspiel bei den Singvøgeln

11. Januar, 2012 @ 19:50 | Allgemein |

Dies ist das Rätsel:
Schlimmer Finger

Und die Lösung könnt Ihr hier loswerden.

Viel Vergnügen! :-)

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Neu Ja sagen

1. Januar, 2012 @ 23:36 | Allgemein |

Neu Jaaaa!

Ich habe mit lieben Menschen und bei leckeren Speisen und Tränken hineingefeiert und wünsche uns allen ein wunderschönes Jahr 2012!

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In der längsten Nacht …

21. Dezember, 2011 @ 23:55 | Allgemein, Persönliches |

Wintersonnenwende

… brennt ein Licht so klein
bald scheint die Sonne und
bald wird es Morgen sein …

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Knopf im Ohr

7. Dezember, 2011 @ 22:59 | Allgemein, Persönliches |

Mit dem Musikhören ist es bei mir komisch. Ich kann nicht gut etwas anderes nebenher machen, weswegen ich auch Parties mit Hintergrundbeschallung oder Musik im Restaurant extrem anstrengend finde. Eigentlich bin ich dabei am liebsten allein (mal abgesehen vom Musikfilmgucken mit meiner Band). Da sollte man meinen, daß ich dauernd mit Knopf im Ohr herumlaufe und meine privaten Soundtracks laufen lasse. Weit gefehlt!

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie es war, als ich das erste Mal Kopfhörer aufhatte. Zwar werde ich mir jetzt nicht die Mühe machen, zu schauen, welches Jahr das gewesen ist (und dann darüber erschrecken, wie furchtbar lange es schon her ist), will aber verraten, daß der Walkman da sozusagen der allerletzte Schrei war. Ich hatte natürlich keinen, im Gegensatz zu einigen Schulkameraden, mit denen ich auf Klassenfahrt war. Und bei dieser Gelegenheit bekam ich die Kopfhörer auch mal übergestülpt.

WAMM!!!

Ich habe keine Ahnung mehr, was für Musik da lief. Es muß irgendein damals populäres Zeug gewesen sein, aber das war gar nicht wichtig. Ich hörte, nein spürte plötzlich alles. In meinem Kopf. Zwischen meinen Ohren. In mir drin. Dreidimensional. Der Wahnsinn!

Es dauerte nicht lange, da besaß ich selber so ein Gerät, aber ich lief nicht mit zugestöpselten Ohren durch die Stadt. Körperlich in Bewegung sein und dabei Musik hören, das geht bei mir ebenfalls nicht gut. Es war damals eine Zeit, in der ich aufgrund großer räumlicher Entfernung zwischen Wohnsitz eins und Wohnsitz zwei relativ viel mit der Bahn unterwegs war. Und dort habe ich dann Musik gehört. Das war für mich der ideale Ort dafür.

Für bestimmte Strecken hatte ich Lieblingsmusiken: mit den Ausläufern des Spessart und dem buntsandsteinigen Maintal werde ich wohl auf ewig Charles-Marie Widors fünfte Orgelsymphonie verbinden, die ich bis heute fast auswendig mitsingen kann. Eine bestimmte Strecke zwischen Fürth und Nürnberg hat das Stück “Pastoral” aus “Visions of the Emerald Beyond” von John McLaughlins Mahavishnu Orchestra als Soundtrack. Immer noch, jedesmal, wenn ich da entlangfahre, habe ich es im Kopf. Und im Münsterland erklingt irische Gitarrenmusik.

Heute wäre das ja eigentlich auch noch möglich und viel einfacher und komfortabler, mit den winzigen Kopfhörern und noch winzigeren MP3-Spielern. Aber ich habe nicht mehr oft die Möglichkeit, irgendwo mit der Bahn hinzufahren, lange Strecken für mich allein, die innere und die äußere Landschaft in Einklang bringend. Und dann kommt noch dazu, daß ich MP3s nicht wirklich mag, sie klingen für meine Ohren flach und kalt. Wahrscheinlich würde ich erschrecken ´über einen Direktvergleich mit den schrottigen, rauschenden Kassetten vond damals. Aber kein modernes Abspielgerät hat es je geschafft, diesen Raum in mir zu erzeugen, diese Welt zwischen Ohr und Ohr, diese schier unendliche Weite im Hirn, in der Innenwelt.

Wie komme ich überhaupt auf all das? Ich las heute dies. Und habe mich erinnert. Am liebsten ginge ich morgen zum Bahnhof, kaufte einen Fahrschein nach M., nach B. oder gleich nach T. - aber was würde mir das nützen, ohne Walkman und ohne meine geliebten, längst verschwundenen Kassetten?

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Der Sommer der vier Meere, der heiße Herbst und der wilde Winter

4. Dezember, 2011 @ 23:35 | Allgemein, Persönliches |

Ja.
Ich lebe noch.
Und gern.

Es war der Sommer der vier Meere:

Meer im Blick

Meer im Rücken

Meer im Sinn

Meer im Herzen

(Auch wenn kniefieselige Leute behaupten, es wären geographisch, äh, ozeanographisch gesehen nur zwei und in Wahrheit eigentlich sogar nur eins. ;-) )

Es folgte ein ziemlich heißer Herbst.

Und jetzt peitscht der Regen auf’s Dach und ich habe das Gefühl, es könnte ein wilder Winter werden. In absolut positivem Sinn …

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First we take Berlin

4. November, 2011 @ 23:31 | Allgemein |

re:publica 12

(Ja, die Herren Kollegen sind auch dabei.)

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Die Sprache verschlagen / lost for words

19. Mai, 2011 @ 16:38 | Allgemein, Persönliches |

Nach dem Atomunglück in Japan hat es mir irgendwie die Sprache verschlagen. Dabei ist so viel passiert seither, auch Schönes. Aber auch viel Schweres. Der Blick in die Welt wird mir manchmal schmerzhaft.

Und fatalerweise begann ich dann zu warten, auf irgendein riesiges, sinnfälliges Thema, über das ich schreiben könnte, auf eine lebensverändernde Erkenntnis, auf ein großartiges Ereignis… so lange, bis ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen konnte.

Wald, Bäume. Das wäre auch eine Idee, endlich mal wieder hinauszugehen in den Wald, in’s mittlerweile schon sattdunkle Grün…

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I was somehow lost for words after the nuclear disaster in Japan. A lot has happened since then; nice things, too. But a lot of difficult ones as well. Sometimes I find it painful to watch the world.

And fatally enough I began to wait, for some kind of huge, obvious topic that I might write about, for a life-changing insight, for a great event… until I was unable to see the woods for the trees.

Woods, trees. That would be an idea: to finally go out again to the woods, to the green, which has already transformed into a luscious dark…

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Japan

16. März, 2011 @ 16:19 | Allgemein |

(I have no words.)

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FAWM over!

1. März, 2011 @ 19:22 | FAWM, Liederschreibseln |

FAWM 2011

Und ich hab’s geschafft… trotz allem… :-)

Diesmal war es aber ganz anders als in den beiden Vorjahren. Im letzten Jahr schrieb ich viel mehr lustige Sachen und auch Songs gemeinsam mit anderen. Ich bin ein wenig traurig, daß der Februar nun rum ist und ich durch’s Kranksein so viel davon verpaßt habe. Aber es kommt ja wieder einer. Und die Muse küßt nicht nur zu dieser Jahreszeit.

Was allerdings in diesem Jahr total klasse war: auch meine Bandkollegen Duke und Sven waren wieder mit von der Partie, sowie drei weitere Freunde. :-)

Und was wir da erlebt haben, die Lieder, die wir schrieben… Im Februar werden die Knochen zusammengesetzt. Jetzt kommt Fleisch und Blut dazu. Ich freue mich schon darauf, mit den Kollegen unser Material zu sichten. Da wird was draus…

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Neustart - Hörsturz live III

1. März, 2011 @ 11:29 | Persönliches |

Es geht nun also wirklich aufwärts. Und obwohl das Gehör noch sehr empfindlich ist, bin ich mir ziemlich sicher, daß es sich wieder vollständig erholen wird. Der Tinnitus ist allerdings noch da, aber da soll ich einfach Geduld haben und bin auch nicht beunruhigt.

Wenn also Du, liebe/r Betroffene/r, irgenwann über diese meine Niederschriften stolpern wirst, was will ich Dir sagen? Was hätte ich selber gerne gelesen in dem Informationswust im Internet?

Das Wichtigste: bleib’ ruhig.
Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan. Mich selbst erfaßte ja auch totale Panik. Ruhiger wurde ich erst, als es begann, besser zu werden. Dabei ist innere und äußere Ruhe das, was in der ersten Phase am besten hilft. So schlimm es sich anfühlen mag: es wird wieder.

Meide Horrorberichte
Für Betroffene ist ein plötzlicher Hörverlust hochdramatisch, für Mediziner ein Routinefall. Laß’ Dich also nicht anstecken von gewissen Horrorberichten im Internet. Ja, es gibt Leute, bei denen Schäden zurückbleiben. Das sind aber statistisch gesehen die Ausnahmen. Diejenigen, bei denen alles wieder abheilt, schreiben eben nicht in Betroffenen-Foren.

Vertrau Deinem Arzt
Ja, die medizinischen Verfahren bei Hörsturz sind statistisch alle “umstritten”. Das heißt aber nix. Warum? Weil man bei dieser Erkrankung einfach schon aus ethischen Gründen keine Doppel-Blind-Studien machen und manche Patienten mit Placebos behandeln kann. Die quantitative Wirksamkeit von Maßnahmen wie durchblutungsfördernden Mitteln, Infusionen etc. mag nicht eindeutig belegbar sein, in der Praxis haben sie sich jedoch bewährt.

Vor dem Neustart: Runterfahren
Auch wenn Du meinst, daß Du eigentlich gar keinem Streß ausgesetzt warst, aber umso mehr, WENN Du welchen hattest: Jetzt ist Pause. Und zwar wirklich. Je konsequenter Du das am Anfang einhältst, desto schneller bist Du wieder fit.

Es braucht Zeit
Schwankungen sind normal. Das heißt nicht, daß Du einen Rückfall hast. Nur Geduld… (und das sagt Dir eine, deren starke Seite dies wahrlich NICHT ist… ;-) )

Sei nicht ängstlich, aber wachsam
Du kannst bald wieder beherzt in’s akustische Leben gehen. Mein Arzt riet mir aber, aufmerksam für die Warnzeichen zu werden und dann rechtzeitig (!) einen Gang herunterzuschalten. Er selbst hat bei (oft unbemerkter) Überlastung gerne mal ein vorübergehendes Pfeifen im Ohr. Das hatte ich gar nicht, bei mir waren’s Rückenschmerzen. Da gilt es nun, die richtige Balance zu finden, auf sich zu achten, aber - ganz wichtig! - ohne Überängstlichkeit.
Ich selber halte das jetzt so, daß ich mich ganz entspannt wieder einfädle. Ein wirklich anstrengendes Projekt habe ich allerdings abgesagt, was mir zwar überhaupt nicht gefällt, aber es ist besser so. Denn einen Rückfall will ich wirklich nicht haben!

Schulmedizin und alternative Methoden sind kein Widerspruch
Das gilt übrigens für alles, nicht nur für Hörverluste. Ich hatte das Glück, mit zwei Ärzten zu tun zu haben, die das beide so sehen, aber das ist gar nicht entscheidend - manche Mediziner sind fachlich klasse, haben aber einen sprichwörtlichen Tunnelblick. Hier darfst Du als Patient ruhig Brücken schlagen, auch wo’s die Ärzte selber nicht können.
Mir selber hat die TCM-Behandlung sehr geholfen. Aber es gibt auch viele andere Komplementärmethoden, die gut tun.

Gute Wünsche helfen
DANKE an alle, die mir gute Besserung gewünscht haben - hier im Internet und im “real life”. So etwas hilft. Ganz spürbar und real.

Auf Wiederhören!

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