Karan

… supersonic butterfly

Zum guten Schluß

31. Dezember, 2008 @ 16:45 | Allgemein |

Wir haben die Existenz der Hölle widerlegt, so manchen faulen Zauber entlarvt und das kalte Land ertragen, in dem uns allerhand um die Ohren geflogen ist. Aber wir durften auch hinter grünen Hügeln rasten und wissen: es brennt immer noch ein Feuer für den Stamm

Das einzig Sichere im Leben ist offenbar die Veränderung. Manchmal hilft es, die Dinge heute mal anders zu betrachten. Und alles wird lebendig. Auch und besonders für Zeiten wie diese.

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Liebe Ella…

24. Dezember, 2008 @ 10:49 | Persönliches |

Du hast ja recht:

“Someday soon, we all will be together
If the fates allow
Until then, we’ll have to muddle through somehow…”

Das kriegen wir schon hin. Mit vereinten Kräften. Irgendwie. Sowieso. Und überhaupt.

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Mittwinter

21. Dezember, 2008 @ 13:02 | Lyrik & Prosa &soweiter |

Schneespuren

Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat. –
Und deucht die Welt dir öd und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer:
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.

Friedrich Wilhelm Weber

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Exit offenhalten!

19. Dezember, 2008 @ 11:13 | Allgemein |

Exit Deutschland ist eine Initiative, die beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene hilft. Ihre erfolgreiche Arbeit ist jetzt gefährdet: im Oktober wurde die staatliche Förderung verweigert, auf die ein solches Projekt nun einmal angewiesen ist.

Ich frage mich, wie das zusammengeht: die Nachrichten sind derzeit voll von Berichten über die Ermittlungen zum Attentat gegen den mutigen Passauer Polizeipräsidenten. Obiges Dilemma ist offenbar keine Meldung wert.

Exit Deutschland arbeitet nicht belehrend und missionierend, sondern setzt direkt am Weltbild der Rechtsextremen bzw. an dessen Widersprüchen an. Das ist möglich, weil Aussteiger aus der Szene für die Organisation tätig sind und ihr Wissen und ihre eigene Geschichte miteinbringen.

Einer von ihnen ist Matthias Adrian. Im Interview mit “Freitag 51″ gibt er höchst lesenswerte Einblicke in die Entwicklung (s)einer rechtsextremen Weltanschauung - und deren Auflösung. Besonders interessant sind die Informationen zu kulturellen Hintergründen:

“In der Vorstellung der Rechtsextremen steht der “nordisch geprägte Mensch” obenan. Und zu diesem nordisch-germanischen Bereich zählt auch die Kultur der Römer. Neben den Römern werden die Griechen vereinnahmt. Die repräsentieren die Kunst des Westens oder die Kunst im europäischen Kulturkreis, der man die Kunst des Ostens und der anderen Völker entgegenstellt. (…)
Der Rechtsextremismus nimmt durchaus auch den David von Michelangelo für sich in Beschlag. Das ist wesensgemäß, das ist Kunst des europäischen Geisteswesens und mit moderner Kunst nur schwer vereinbar.”

“Was die NPD will, ist kein Landser-Konzert im Bundestag oder vor dem Brandenburger Tor, sondern einen Nazi-Musikantenstadl. Wenn man sich das NPD-Kulturkampfkonzept einmal richtig anschaut, dann ist das erste, was die machen würden, VIVA und MTV abschalten. Ganz klar.”

Rechtsextreme Musik als Propagandamittel, zum Erreichen eigener Ziele, die der in der Jugendkultur verankerten Gestalt dieses Mittels manchmal regelrecht zuwiderlaufen, wenn man nur mal genauer hinguckt - das ist nichts neues. Relativ neu jedoch ist die systematische Unterwanderung der mittlerweile sehr diversifizierten “Gesamtgesellschaft der (Sub-)Kulturen”:

“In den achtziger und neunziger Jahren hat die extreme Rechte probiert, ganze Subkulturen für sich zu vereinnahmen; die Skinheads sind das bekannteste Beispiel. Mittlerweile geht es eher darum, in jeder Subkultur eine rechtsextreme Ecke zu etablieren.”

Das ganze Interview gibt’s hier.

(via)

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Troubadoura

16. Dezember, 2008 @ 16:57 | Kultur & Kontext |

Der Name meiner Webseite kommt nicht von ungefähr: schon während meines Studiums interessierte ich mich für mittelalterliche Spielfrauen, insbesondere für die okzitanischen Trobairiz.

Die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat ein multimediale Internetplattform zum Thema “Musik und Gender” geschaffen. Dort findet sich eine absolut phantastische Präsentation über Spielfrauen, in der ich mich gerade so lange festgeklickt habe, daß die Arbeit, die ich eigentlich dringend machen muß, ziemlich zu kurz gekommen ist.
Und damit mir das nicht alleine so geht, dürft Ihr jetzt auch mal: *klick*;-)

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Am 13.12.08 Singvøgel live in Fürth

12. Dezember, 2008 @ 18:20 | Persönliches |

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Schützenswertes Gut

10. Dezember, 2008 @ 22:30 | Zeit & Geist |

Heute und immer.

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I said to my soul…

8. Dezember, 2008 @ 22:19 | Lyrik & Prosa &soweiter |

… be still, and wait without hope
For hope would be hope for the wrong thing; wait without love,
For love would be love of the wrong thing; there is yet faith
But the faith and the love and the hope are all in the waiting.
Wait without thought, for you are not ready for thought:
So the darkness shall be the light, and the stillness the dancing…

T. S. Eliot

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