Mehr Licht!
21. Dezember, 2009 @ 18:16 | Persönliches |
Ab morgen! Versprochen!
“Begin again where it begun…“
Kommentare (5)To be or Biometrie?
14. Dezember, 2009 @ 12:49 | Öffentliche Ärgernisse |
Ab 1.11.2010 sollen jetzt also diese Hundechips für Menschen neuen biometrischen und auch noch mit RFID verschandelten Ausweise eingeführt werden. So was will ich gar überhaupt nicht haben.
Ab 11.11.2010 ist es wieder möglich, Künstlernamen in den Perso eintragen zu lassen. Das brauche ich ganz dringend, sonst kann ich nicht mal meine Päckchen von der Post abholen.
Und was nun?
Ich bin, sehr gelinde gesagt, stinksauer.
Was ist das für ein Staat, der seine Bürger unter Generalverdacht stellt?
Was ist das für ein Staat, der Künstler-Sein als irrelevant für die Identität der Kulturschaffenden wie auch der allgemeinen Öffentlichkeit wertet (das gedankenlose Abschaffen der Künstlernamen im Perso ist dafür ebenso ein Symptom wie die rasche Zurücknahme dieses Blödsinns auf Betreiben einer einzigen (!) Abgeordneten, siehe Link oben).
Und es steht zu befürchten, daß es den meisten Bürgern doch wieder egal ist, nach dem ebenso fadenscheinigen wie irrigen Motto “können wir eh nix machen” bzw. “wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten”…
Daß letzteres falsch ist, wußte schon Martin Niemöller. Und mit ersterem will ich mich nicht zufriedengeben. Es muß doch noch andere KünstlerInnen (oder Ordensleute, die betrifft das nämlich auch!) geben, die gerne korrekt benamst und so lange wie möglich biometriefrei sein wollen…
Meine heimliche Hoffnung ist ja, daß das ALLE wollen. Ich koche mir jetzt einen Baldriantee und sinke in wildwuchernde Träume. Was sehe ich da in Technicolor? Geröstete RFID-Chips? In Aschenbechern und Öltonnen flackernde Ausweise? Findige Juristen, die Musterprozesse aufrollen? Straßen voller Demonstranten? Demokratie? Ja wirklich, Demokratie?
Kommentare (10)Imagine…
8. Dezember, 2009 @ 20:24 | Kultur & Kontext |
… all the people living for today…
Kommentare (2)Wichtelei
7. Dezember, 2009 @ 13:52 | Persönliches |
Der Engel hockt in nachdenklicher Gelassenheit auf einem der wenigen Bücher von Galsan Tschinag, das ich überhaupt noch nicht kenne. Im Winter, so sinniert er, wachsen keine Blumen. Bevor aber die Schwermut darüber allzu groß wird, gibt’s den Frühling aus der Dose. Gänseblümchen natürlich, kleine Sonnen. Während der langen Nächte, in denen die große Sonne sich auf der anderen Seite der Erde ausruht, kommt Licht von einer Kerze, deren Farben von Sommer erzählen. Und damit die Endorphinausschüttung komplett ist, verordnet der Weihnachtswichtel eine Dosis Plätzchen.
“Handle with care”. Das werd’ ich machen, besonders in den kommenden Tagen, die absehbar hektisch werden…
Danke, liebe Wichtelin Meg, für die wunderschöne und herzerwärmende Überraschung! Und Dank an die Chikatze für die tolle Organisation!

