… die mit mir schwimmen:

Hier ist ein Fluß, er fließt jetzt sehr schnell.
Er ist so mächtig und reißend,
daß einige Angst bekommen.
Sie versuchen, sich am Ufer festzuklammern,
und das wird sie schier zerreißen – sie werden sehr leiden daran.

Ihr müßt wissen, daß der Fluß seine Bestimmung hat.
Die Älteren sagen uns: laßt das Ufer los,
stoßt euch ab, bis in die Mitte des Stroms,
und haltet die Köpfe über Wasser.
Und sie sagen: Schaut, wer da mit euch ist. Und feiert.
Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte dürfen wir nichts persönlich nehmen,
am allerwenigsten uns selbst,
denn sonst kommen unser geistiges Wachstum und unsere Reise zum Stillstand.

Die Zeit des einsamen Wolfs ist vorüber.
Kommt zusammen.
Verbannt das Wort „Mühsal“ aus eurer Einstellung und eurem Wortschatz.
Alles, was wir jetzt tun, muß auf eine heilige Art und Weise getan werden. Und im Feiern.
Denn wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.

(Prophezeiung der Hopi)

An die Gefährten…

4 Gedanken zu „An die Gefährten…

  • 30. September 2008 um 15:48
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    Ich interessiere mich sehr für Geschichte, und bin immer wieder erstaunt, wie oft politische und militärische „Führer“ Menschen für das „Glück ihrer Enkel“ in Mangel, Entbehrung oder Tod geschickt haben. Diese sagenhaften „glücklichen Enkel“ bekommt man komischerweise nie zu sehen.

    Warten wir nicht auf „bessere Zeiten“. Machen wir unsere Zeit besser.

  • 30. September 2008 um 20:23
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    Wow. Ist das schön. Und paßt so sehr, für mich, jetzt gerade. Danke für’s Schreiben!

  • 1. Oktober 2008 um 23:00
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    Ja das ist ein sehr sehr schöner Text! *beispflicht*
    LG BärenSchwester

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