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	<title>Kommentare zu: Brockhaus ade</title>
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	<description>... supersonic butterfly</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:57:56 +0000</pubDate>
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		<title>Von: su</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-616</link>
		<dc:creator>su</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:30:31 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens:
Ich fahre seit ein paar Monaten wieder jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mir ist aufgefallen, dass die Leute zunehmend keine Ohrstöpsel mehr tragen, sondern Bücher lesen. Ich lese auch immer; von Montag bis Mittwoch meist den Spiegel und ab Donnerstag ein Buch (derzeit Nick Hornby "Slam").</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens:<br />
Ich fahre seit ein paar Monaten wieder jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mir ist aufgefallen, dass die Leute zunehmend keine Ohrstöpsel mehr tragen, sondern Bücher lesen. Ich lese auch immer; von Montag bis Mittwoch meist den Spiegel und ab Donnerstag ein Buch (derzeit Nick Hornby &#8220;Slam&#8221;).</p>
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		<title>Von: Londo</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-615</link>
		<dc:creator>Londo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 00:25:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte als Kind, immer den Verweispfeilen folgend, nach und nach alle Stichwörter in meinem Knaurs Jugendlexikon durchgelesen, was meine Eltern sehr verblüfft hat. Später ging es weiter mit dem vierbändigen "Lexikon der Büchergilde". Ab der Konfirmation bekam ich von meiner Großtante ein Konversationslexikon geschenkt (so nach und nach). Ein eigenes, edles, habe ich mir auch noch geleistet, erst als Druckausgabe, dann in CD-Form. Inzwischen hat es sich damit leider erledigt. Wichtig ist für mich aber nach wie vor die "Chronik des 20. Jahrhunderts" in Druckform - und die kann mir keine Pedia der Welt ersetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte als Kind, immer den Verweispfeilen folgend, nach und nach alle Stichwörter in meinem Knaurs Jugendlexikon durchgelesen, was meine Eltern sehr verblüfft hat. Später ging es weiter mit dem vierbändigen &#8220;Lexikon der Büchergilde&#8221;. Ab der Konfirmation bekam ich von meiner Großtante ein Konversationslexikon geschenkt (so nach und nach). Ein eigenes, edles, habe ich mir auch noch geleistet, erst als Druckausgabe, dann in CD-Form. Inzwischen hat es sich damit leider erledigt. Wichtig ist für mich aber nach wie vor die &#8220;Chronik des 20. Jahrhunderts&#8221; in Druckform - und die kann mir keine Pedia der Welt ersetzen.</p>
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		<title>Von: Karan</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-614</link>
		<dc:creator>Karan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 21:12:54 +0000</pubDate>
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		<description>Etymologische Wörterbücher sind super! Ich liebe auch mein Fremdwörterbuch, das ich vor Ewigkeiten mal beim &lt;a href="http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachspiele/besserwisser/index.php" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Besserwisserspiel&lt;/a&gt; gewonnen habe. Meine Kollegen sind der Auffassung, daß ich es ein bissl &lt;i&gt;zu&lt;/i&gt; sehr liebe, aber da exorbitieren sie gewaltig! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etymologische Wörterbücher sind super! Ich liebe auch mein Fremdwörterbuch, das ich vor Ewigkeiten mal beim <a href="http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachspiele/besserwisser/index.php" target="_blank" rel="nofollow">Besserwisserspiel</a> gewonnen habe. Meine Kollegen sind der Auffassung, daß ich es ein bissl <i>zu</i> sehr liebe, aber da exorbitieren sie gewaltig! <img src='http://www.troubadoura.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: su</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-613</link>
		<dc:creator>su</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:57:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab es auch so gemacht mit den Lexika meiner Eltern (irgendeine weniger kostenintensive Variante des Brockhaus). Das große Glück meiner Kindheit war ja, dass zwei Häuser neben unserer Wohnung die Stadtbibliothek war und mich die Bibliothekarinnen beizeiten in die Erwachsenenabteilungen ließen.

Unsere Kinder fragen jedoch schon, ob wir mal im Computer nachsehen können, wenn wir etwas nicht wissen. Wir besitzen keine so umfassenden Lexika.

Jedoch wird das etymologische Wörterbuch häufig zu Rate gezogen. Zwischen einem Österreicher und einer Ostdeutschen gibt es da manchmal Unstimmigkeiten in der Begriffsbestimmung. Und da man ja bekanntlich diskutiert, wenn alle technischen Geräte abgeschaltet sind, ist ein Buch einfach das Praktischste. 

Übrigens steht mein lederbezogener Ohrensessel in einem Turm mit Fenstern in jede Himmelsrichtung (im Westen ist der Atlantik zu sehen). Dazwischen reichen die Buchregale bis an die Decke. In der Mitte steht der Kamin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab es auch so gemacht mit den Lexika meiner Eltern (irgendeine weniger kostenintensive Variante des Brockhaus). Das große Glück meiner Kindheit war ja, dass zwei Häuser neben unserer Wohnung die Stadtbibliothek war und mich die Bibliothekarinnen beizeiten in die Erwachsenenabteilungen ließen.</p>
<p>Unsere Kinder fragen jedoch schon, ob wir mal im Computer nachsehen können, wenn wir etwas nicht wissen. Wir besitzen keine so umfassenden Lexika.</p>
<p>Jedoch wird das etymologische Wörterbuch häufig zu Rate gezogen. Zwischen einem Österreicher und einer Ostdeutschen gibt es da manchmal Unstimmigkeiten in der Begriffsbestimmung. Und da man ja bekanntlich diskutiert, wenn alle technischen Geräte abgeschaltet sind, ist ein Buch einfach das Praktischste. </p>
<p>Übrigens steht mein lederbezogener Ohrensessel in einem Turm mit Fenstern in jede Himmelsrichtung (im Westen ist der Atlantik zu sehen). Dazwischen reichen die Buchregale bis an die Decke. In der Mitte steht der Kamin.</p>
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	<item>
		<title>Von: Karan</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-612</link>
		<dc:creator>Karan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 16:14:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=282#comment-612</guid>
		<description>Jetzt weiß ich auch, warum Du so kreativ und effizient recherchierst! Das "und wieder zurück" ist der Trick! Das habe ich häufig unterlassen und blieb beim "(irgendwo)hin" hängen - was wohl auch dazu geführt hat, daß ich Songwriterin geworden bin und nicht Journalistin... ;-)))

Die Lexikonreisen hatten anfangs bei mir durchaus alphabetische Grenzen, denn der Brockhaus wurde ja damals (in den 70er Jahren) natürlich nicht auf einmal angeschafft, sondern kam stück- bzw. bändeweise peu à peu ins Haus. Und die Freude, als die Ausgabe dann nach etlichen Jahren endlich komplett im Schrank stand! Heute wohnt sie immer noch im Elternhaus und wird weiterhin benutzt. Veraltet? Mir wurscht! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt weiß ich auch, warum Du so kreativ und effizient recherchierst! Das &#8220;und wieder zurück&#8221; ist der Trick! Das habe ich häufig unterlassen und blieb beim &#8220;(irgendwo)hin&#8221; hängen - was wohl auch dazu geführt hat, daß ich Songwriterin geworden bin und nicht Journalistin&#8230; ;-)))</p>
<p>Die Lexikonreisen hatten anfangs bei mir durchaus alphabetische Grenzen, denn der Brockhaus wurde ja damals (in den 70er Jahren) natürlich nicht auf einmal angeschafft, sondern kam stück- bzw. bändeweise peu à peu ins Haus. Und die Freude, als die Ausgabe dann nach etlichen Jahren endlich komplett im Schrank stand! Heute wohnt sie immer noch im Elternhaus und wird weiterhin benutzt. Veraltet? Mir wurscht! <img src='http://www.troubadoura.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/brockhaus-ade/comment-page-1/#comment-611</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, mir geht es genau so. Auch ich habe unzählige Stunden damit verbracht, in einen Lexikon vom Hölzchen auf Stöckchen und von Hundersten ins Tausendste zu kommen - und wieder zurück.
(Ich habe schon im Schüleralter die Erfahrung gemacht, dass die Rückkehr nach erfolgter Textreise der Kniff bei der Literaturrecherche ist. Neben einer hohen Lesegeschwindigkeit.)

In meinem Fall war es aber kein edler Brockhaus, sondern das eher schäbige (und deshalb nach der Veraltung gnadenlos in den Keller ausgelagerte) Fischer-Taschenbuchlexikon. Einen großen Brockhaus hätte ich immer gern gehabt, aber ich hatte niemanden, der mir diesen Wunsch erfüllt hätte. (Und zu den Zeiten, als ich selbst genügend Geld hatte, um eventuell an so eine Anschaffung denken zu können, hatte ich andere Prioritäten - z. B. leistete ich mir damals sieben nicht billige Zeitschriftenabos  - inzwischen zähneknirschend auf eines - bild der wissenschaft - zusammengestrichen.)

Wenn ich so daran denke, dann ist es beinahe ein kleines Wunder, dass ich überhaupt zu diesen Nachschlage-Stöber-Schmöcker-Lesestil kam. Nicht nur, weil bei mir zuhause - und auch bei meinen Großeltern - nirgendwo ein verlockendes Lexikon im Regal stand. Mein Vater konnte nie begreifen, was ich daran fesselnd finden würde, in trockenen Nachschlagewerken zu lesen.
Die Ansichten meiner Lehrer waren durchaus gemischt, aber nicht selten bekam ich zu hören, dass ich besser systematisch (und am Schulstoff orientiert) lernen sollte. Die Befürchtung, ich würde mir steriles und unzusammenhängendes "Lexikonwissen" aneignen, das allenfalls für Quizsendungen (in denen ich nebenbei keine Chance hätte, "Millionär" zu werden) und Kreuzworträtsel taugen würde, bekam ich oft zu hören. Und ich kannte und verachtete ja insgeheim selbst jene "Streber", die sich mit angelesenen Bildungsbrocken profilierten.

Zurück zum jetzt: eigene Bibliothek wäre nicht schlecht und wäre unweigerlich Bestandteil meines Traumhauses. Dass es darin weder Ohrensessel noch englische Teetische geben würde, drückt lediglich meine innenarchitektonischen Vorlieben aus ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, mir geht es genau so. Auch ich habe unzählige Stunden damit verbracht, in einen Lexikon vom Hölzchen auf Stöckchen und von Hundersten ins Tausendste zu kommen - und wieder zurück.<br />
(Ich habe schon im Schüleralter die Erfahrung gemacht, dass die Rückkehr nach erfolgter Textreise der Kniff bei der Literaturrecherche ist. Neben einer hohen Lesegeschwindigkeit.)</p>
<p>In meinem Fall war es aber kein edler Brockhaus, sondern das eher schäbige (und deshalb nach der Veraltung gnadenlos in den Keller ausgelagerte) Fischer-Taschenbuchlexikon. Einen großen Brockhaus hätte ich immer gern gehabt, aber ich hatte niemanden, der mir diesen Wunsch erfüllt hätte. (Und zu den Zeiten, als ich selbst genügend Geld hatte, um eventuell an so eine Anschaffung denken zu können, hatte ich andere Prioritäten - z. B. leistete ich mir damals sieben nicht billige Zeitschriftenabos  - inzwischen zähneknirschend auf eines - bild der wissenschaft - zusammengestrichen.)</p>
<p>Wenn ich so daran denke, dann ist es beinahe ein kleines Wunder, dass ich überhaupt zu diesen Nachschlage-Stöber-Schmöcker-Lesestil kam. Nicht nur, weil bei mir zuhause - und auch bei meinen Großeltern - nirgendwo ein verlockendes Lexikon im Regal stand. Mein Vater konnte nie begreifen, was ich daran fesselnd finden würde, in trockenen Nachschlagewerken zu lesen.<br />
Die Ansichten meiner Lehrer waren durchaus gemischt, aber nicht selten bekam ich zu hören, dass ich besser systematisch (und am Schulstoff orientiert) lernen sollte. Die Befürchtung, ich würde mir steriles und unzusammenhängendes &#8220;Lexikonwissen&#8221; aneignen, das allenfalls für Quizsendungen (in denen ich nebenbei keine Chance hätte, &#8220;Millionär&#8221; zu werden) und Kreuzworträtsel taugen würde, bekam ich oft zu hören. Und ich kannte und verachtete ja insgeheim selbst jene &#8220;Streber&#8221;, die sich mit angelesenen Bildungsbrocken profilierten.</p>
<p>Zurück zum jetzt: eigene Bibliothek wäre nicht schlecht und wäre unweigerlich Bestandteil meines Traumhauses. Dass es darin weder Ohrensessel noch englische Teetische geben würde, drückt lediglich meine innenarchitektonischen Vorlieben aus &#8230;</p>
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