Ein Licht
21. Dezember, 2010 @ 22:27 | Allgemein, Persönliches |
Kein Feuer, kein Fest,
kein Tanz und kein Lied,
vom Jahr nur der Rest
wie Rauch sich verzieht.
Ein Licht brennt im Eis,
im Herzen, im Sinn.
Weiß mehr, als ich weiß,
sagt mir, wer ich bin.
Feuersang-Met
20. Dezember, 2010 @ 12:52 | Allgemein, Persönliches |
Es gibt Schnaps-Ideen (aus denen wird meistens nix).
Und es gibt Met-Ideen. Das sind die richtig guten, inspirierten, die sich in die Tat umsetzen lassen und einen Rattenschwanz an schönen Erfahrungen hinter sich her ziehen.
Wir Singvøgel hatten also eine Met-Idee. Und der liebe Ragnar und die liebe Venayra von der Kraichgau-Brennerei halfen uns, sie wahr zu machen.

Metsieden ist ein Ritual. Ein ganz altes. Wenn man das mal gemacht hat, dann wird einem die Kostbarkeit dieses Getränks erst so richtig bewußt. Habt Ihr gewußt, daß 80% aller Pflanzen auf Fremdbestäubung, also auf Bienen angewiesen sind? Und diese lieben Tierchen lassen dann den Honig entstehen. Seit der Steinzeit wird er vom Menschen geraubt, äh, genutzt. Und auch damals schon als Met vergoren.
Für guten Met braucht es den allerbesten Honig. Ragnar achtet sehr auf die Qualität seiner Rohstoffe, und ich kann Euch versichern, daß man das auch schmeckt. Bei allen seiner Produkte.
Ich glaube, der Zauber des Mets liegt unter anderem darin begründet, daß so viele Wesen an seiner Herstellung mitgewirkt haben. Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich davon trinke. Und sicher kommt es auch nicht von ungefähr, daß Met in der germanischen Mythologie der Trank der Kreativität schlechthin ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: da ist was dran, bzw. drin…
Wir haben unseren Met besungen, direkt in der Metsiederei. Diesen Mitschnitt des “Feuersangs” gibt’s als Download-Link auf jeder der Flaschen.
“Feurig” ist der Met übrigens im wörtlichen Sinn: er wurde gewürzt mit feinstem Öko-Chili.
Nun wollt Ihr bestimmt wissen, wo’s das Zaubertränklein gibt:
*klick*
Übrigens hat der Feuersang-Met einen doppelten Nutzen: wer ihn sich bestellt, bekommt nicht nur den leckeren Trink-Genuß, sondern auch das gute Gefühl, uns Singvøgeln bei der Produktion unserer fertig aufgenommenen CD “Für Zeiten wie diese” geholfen zu haben…
In diesem Sinne: Prost! Möge es nützen!
Kommentare (5)Blauer Planet: Blog Action Day 2010
15. Oktober, 2010 @ 21:59 | Allgemein |
Es stürzt aus den Wolken
Es rinnt aus den Steinen
Es strömt in den Flüssen
Und wogt in der See.
Es dunstet zur Sonne
Aus dampfenden Wiesen
Und deckt sie dann wieder
Als Tau und als Schnee.Dies ist ein blauer Planet…
Auch sie sind durchflossen
Von Blut und von Tränen
Auch sie sind gekommen
Vom Ozean her.
Einst tranken sie tief
Aus glasklaren Quellen
Und ließen sich treiben
Im salzigen Meer.Dies ist ein blauer Planet…
Sie nahmen das Land
Und sie nahmen das Wasser
Sie nahmen´s zu Eigen
Und nicht mehr in Acht.
Was allen gehört
Wollten einige rauben
Verkauften die Erde
Um Geld und um Macht.Dies war ein blauer Planet…
Sie haben vergiftet
Verschmutzt und verschwendet
Sie haben vergessen
Verloren, vertan.
Doch jetzt kommen die Nixen
Die Najaden und Nymphen
Es kommen Poseidon
Und Neptun und Ran.Dies ist ihr blauer Planet…
Ihr Mächte des Wassers
Ermächtigt euch wieder
Gedenkt der Geschicke
Die ihr einst verspracht!
Ihr lenkt die Gezeiten
Der kreisenden Erde
Ihr reinigt die Wunden
Macht heil, was zerbrach.Dies ist ein blauer Planet…
Kaum hatte ich dieses Lied geschrieben, als ein verheerender Tsunami über Südostasien hereinbrach. Es hat dann eine gute Weile gedauert, bis wir Singvøgel es überhaupt in unser Programm genommen haben.
Später bemerkten wir, daß auch Frank Schätzings “Schwarm” im selben Jahr veröffentlicht worden war. Und der Song “Die perfekte Welle” von Juli wurde von einigen Sendern in der Zeit direkt nach der Katastrophe nicht mehr gespielt.
Mir war diese Synchronizität zunächst eher unheimlich. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, daß Dinge “in der Luft liegen” können. Allerdings bemerkt man das meist nicht vorher.
Obwohl ich ein Bild sich erhebender Kräfte vor Augen hatte, als ich “Blauer Planet” schrieb, will ich absolut nicht die Behauptung aufstellen, die Naturgewalten wären als Tsunami aufgestiegen, weil sie die ruchlose, gedankenlose und umweltzerstörerische Menschheit von den Ufern der Meere und am besten gleich von der Erde tilgen wollten. Das Lied selbst endet ja auf einer versöhnlichen Note von Heilung. Es hilft auch niemandem. am allerwenigsten den Wesen der Meere, wenn wir jetzt, statt in unserem eigenen Umfeld und nach unseren Möglichkeiten aktiv zu werden, alle händeringend unter Schuldgefühlen über den Zustand der Welt verzweifeln. Wobei die Verzweiflung aktuell wieder ganz nah gekommen ist, angesichts der Schäden, die die Ölpest im Golf von Mexiko hinterlassen hat und deren Folgen noch gänzlich unwägbar sind.
Die Mächte des Wassers, so interpretiere ich jetzt mal meinen eigenen Text, sind ja diejenigen Kräfte, die die Ordnung und das Gleichgewicht auch dann noch wiederherstellen können, wenn wir Menschen es nicht mehr vermögen. Und so weit ist es nun.
Darum rufe ich sie, heute am Blog Action Day zum Thema Wasser. Helft uns bitte. Alleine schaffen wir es nicht.
Kommentare (2)Der Sommer war sehr groß
13. September, 2010 @ 07:09 | Allgemein |
Und seit heute morgen ist es spürbar Herbst.
Kommentare (3)Frédéric hat Geburtstag!
1. März, 2010 @ 22:20 | Allgemein, Persönliches |
So ganz jung ist er allerdings nicht mehr…. Und völlig sicher ist er sich über sein Geburtsdatum auch nicht, aber ein paar Tage rauf oder runter ist eigentlich egal…
Mit 15, 16 war ich schon schwer in ihn verliebt. So sehr, daß ich ihn richtig beeindrucken wollte. Und infolgedessen ziemlich exzessiv Klavier geübt habe.
Am liebsten höre ich jedoch anderen zu, die seine Stücke spielen. Hier war ich übrigens im Publikum. Und der Mann am Klavier war damals 84 Jahre alt. Umwerfend. Unvergeßlich.
Also, Frédéric, falls Du dies liest: Je t’aime pour toujours…
Kommentare (4)Segen
1. Januar, 2010 @ 00:01 | Allgemein, Persönliches |
May love and laughter light your days,
and warm your heart and home.
May good and faithful friends be yours,
wherever you may roam.
May peace and plenty bless your world
with joy that long endures.
May all life’s passing seasons
bring the best to you and yours!
(Aus Irland)

(Und 2010 wird eine runde Sache…)
Geht…
27. September, 2009 @ 00:00 | Allgemein |
… wählen!
Kommentare (0)Heute…
9. September, 2009 @ 19:49 | Allgemein |
… hab’ ich geträumt, daß ich irgendetwas ganz Tolles in mein Weblog schreibe. Blöd ist nur, daß ich den Traum sogleich vergessen habe. Und eigentlich überhaupt keine Zeit zum Bloggen habe, sondern total viel zu tun. Schreibe ich halt nur irgendwas rein. Weil heute heute ist, Datum und so…
Kommt ein Boot…
19. August, 2009 @ 21:26 | Allgemein |
Kommentare (4)Unsortierte Erkenntnisse
15. August, 2009 @ 21:38 | Allgemein |
- Pollenlose Luft rockt.
- Internetlosigkeit rockt weniger.
- Henna beim nächsten Mal länger einwirken lassen.
- Telefone sind nur sinnvoll, wenn am anderen Ende der Leitung auch jemand rangeht.
- Die optimale Sonnencreme muß noch erfunden werden.



