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Karan

… supersonic butterfly

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Unsortierte Erkenntnisse

15. August, 2009 @ 21:38 | Allgemein |

- Pollenlose Luft rockt.
- Internetlosigkeit rockt weniger.
- Henna beim nächsten Mal länger einwirken lassen.
- Telefone sind nur sinnvoll, wenn am anderen Ende der Leitung auch jemand rangeht.
- Die optimale Sonnencreme muß noch erfunden werden.

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The Eagle has landed…

20. Juli, 2009 @ 00:01 | Allgemein, Kultur & Kontext |

tell your children, when.
Time won’t drive us down to dust again

Ich kann mich an die Mondlandung erinnern.

Damals gab es in meiner Familie insgesamt nur einen Fernseher, und der stand bei meinen Großeltern. Wo sich dann auch alle versammelt hatten.

Bis zum heutigen Tag weiß ich nicht, ob mich jemand aus dem Bett geholt hat, ob ich von selber aufgewacht oder gar so lange wachgeblieben bin. Jedenfalls hockte ich unter dem Wohnzimmertisch (der heute in meiner eigenen Bude steht), mit freiem Blick auf den Fernseher.

Auf die Fernsehbilder entsinne ich mich allerdings überhaupt nicht mehr; meine Erinnerungen sind komplett akustisch: ein intensiver innerer Abdruck dieser seltsam fernen, verrauschten Funksprüche in einer fremden Sprache, die gerade in ihrer Nüchternheit dem großen Ereignis so sehr angemessen schienen.

Nach 1969 folgten ja noch weitere Mondmissionen, und in ihrem Kielwasser gab es diverse Kinderbuchveröffentlichungen (ich wünschte, ich hätte diese Bände noch!). Die Grundhaltung war damals: alles ist möglich. Unbegrenzt wie der menschliche Forschungsdrang erschienen die Mittel und Gelegenheiten. Und ich frage mich bis zum heutigen Tag, wann genau das eigentlich gekippt ist. Es war wohl ein gradueller Prozeß…

EDIT:
Historisches und Aktuelles zum Thema Raumfahrt hat Martin wunderbar recherchiert und zusammengestellt.

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Wolfgang Amadeus Mozart…

27. Januar, 2009 @ 23:59 | Allgemein |

… hat übrigens heute Geburtstag. Und ich finde nicht einmal heraus, wie ich die Klavierfantasie in d-moll hier verlinken kann. Müßt Ihr mal suchen, bei blip.fm. Die ist nämlich schön!

Ich finde es total interessant, daß es von einem seiner Söhne, Carl Thomas Mozart, eine Daguerrotypie, also eine ganz frühe Form der Photographie gibt. Mozart selber scheint epochenweit fern zu sein, ebenso die Gemälde, die ihn zeigen. Das Gesicht des Sohnes könnte auch aus unserer Zeit stammen.

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Na also, geht doch!

21. Januar, 2009 @ 00:10 | Allgemein |

Die Isle of Man will eine Kulturflatrate einführen und auf diese Weise für eine Legalisierung des Filesharing sorgen.

Ein Beispiel, das hoffentlich Schule macht.

Und wenn diese Einkünfte wirklich den Künstlern zugute kommen und nicht in irgendwelchen Verwaltungskanälen versacken, wenn dann auch noch ein einheitlicher, fairer Urheber- und Leistungsschutz drangehängt wird, der die GEMAfia und Konsorten entmachtet bzw. auf ihre eigentlichen Aufgaben zurückweist, dann wird daraus ein Konzept, das endlich mal die Realität berücksichtigt.

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Neu. Ja.

1. Januar, 2009 @ 22:15 | Allgemein |

fireworks0809 1

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Zum guten Schluß

31. Dezember, 2008 @ 16:45 | Allgemein |

Wir haben die Existenz der Hölle widerlegt, so manchen faulen Zauber entlarvt und das kalte Land ertragen, in dem uns allerhand um die Ohren geflogen ist. Aber wir durften auch hinter grünen Hügeln rasten und wissen: es brennt immer noch ein Feuer für den Stamm

Das einzig Sichere im Leben ist offenbar die Veränderung. Manchmal hilft es, die Dinge heute mal anders zu betrachten. Und alles wird lebendig. Auch und besonders für Zeiten wie diese.

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Exit offenhalten!

19. Dezember, 2008 @ 11:13 | Allgemein |

Exit Deutschland ist eine Initiative, die beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene hilft. Ihre erfolgreiche Arbeit ist jetzt gefährdet: im Oktober wurde die staatliche Förderung verweigert, auf die ein solches Projekt nun einmal angewiesen ist.

Ich frage mich, wie das zusammengeht: die Nachrichten sind derzeit voll von Berichten über die Ermittlungen zum Attentat gegen den mutigen Passauer Polizeipräsidenten. Obiges Dilemma ist offenbar keine Meldung wert.

Exit Deutschland arbeitet nicht belehrend und missionierend, sondern setzt direkt am Weltbild der Rechtsextremen bzw. an dessen Widersprüchen an. Das ist möglich, weil Aussteiger aus der Szene für die Organisation tätig sind und ihr Wissen und ihre eigene Geschichte miteinbringen.

Einer von ihnen ist Matthias Adrian. Im Interview mit “Freitag 51″ gibt er höchst lesenswerte Einblicke in die Entwicklung (s)einer rechtsextremen Weltanschauung - und deren Auflösung. Besonders interessant sind die Informationen zu kulturellen Hintergründen:

“In der Vorstellung der Rechtsextremen steht der “nordisch geprägte Mensch” obenan. Und zu diesem nordisch-germanischen Bereich zählt auch die Kultur der Römer. Neben den Römern werden die Griechen vereinnahmt. Die repräsentieren die Kunst des Westens oder die Kunst im europäischen Kulturkreis, der man die Kunst des Ostens und der anderen Völker entgegenstellt. (…)
Der Rechtsextremismus nimmt durchaus auch den David von Michelangelo für sich in Beschlag. Das ist wesensgemäß, das ist Kunst des europäischen Geisteswesens und mit moderner Kunst nur schwer vereinbar.”

“Was die NPD will, ist kein Landser-Konzert im Bundestag oder vor dem Brandenburger Tor, sondern einen Nazi-Musikantenstadl. Wenn man sich das NPD-Kulturkampfkonzept einmal richtig anschaut, dann ist das erste, was die machen würden, VIVA und MTV abschalten. Ganz klar.”

Rechtsextreme Musik als Propagandamittel, zum Erreichen eigener Ziele, die der in der Jugendkultur verankerten Gestalt dieses Mittels manchmal regelrecht zuwiderlaufen, wenn man nur mal genauer hinguckt - das ist nichts neues. Relativ neu jedoch ist die systematische Unterwanderung der mittlerweile sehr diversifizierten “Gesamtgesellschaft der (Sub-)Kulturen”:

“In den achtziger und neunziger Jahren hat die extreme Rechte probiert, ganze Subkulturen für sich zu vereinnahmen; die Skinheads sind das bekannteste Beispiel. Mittlerweile geht es eher darum, in jeder Subkultur eine rechtsextreme Ecke zu etablieren.”

Das ganze Interview gibt’s hier.

(via)

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Was jede(r) tun kann:

13. November, 2008 @ 00:06 | Allgemein |

- Hier klicken.
- Die Formulare für das jeweilige Bundesland und für die Europawahl downloaden.
- Diese ausfüllen.
- An den entsprechenden Landesverband und/oder die Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei schicken.

Ich habe das gerade gemacht (mit dem ominösen Datum des 12.11.2008). Denn nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Und Europawahl.

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Go West!

29. August, 2008 @ 19:02 | Allgemein |

Das hab ich grad getan. Sitze mit pfeifender Lunge inmitten von Gruen. Johnny Cash meinte, es seien 40 Schattierungen, aber ich glaube, es sind unendlich viel mehr. Das Meer ist um die Ecke und die Nase ist schon frei.

Eine meiner ersten Handlungen hier war der Erwerb einer Whistle, fuer die die Vorsilbe “Tin” eine Beleidigung waere; sie ist aus feinstem Metall und sogar stimmbar. Ein Wahnsinnsteil. Damit setze ich mich morgen auf einen Felsen und spiele den Austernfischern was vor. Heute abend allerdings hoere ich mir erst mal an, wie die hiesigen Profis dieses und noch etliche feine Instrumente mehr bedienen. In einer halben Stunde gehts los. Schnell noch den Tee austrinken…

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‘putt

29. Juli, 2008 @ 11:10 | Allgemein |

Es knallte, es knallte noch einmal und dann ging nichts mehr. Mein Auto stand und ließ sich nicht einmal wegschieben. Natürlich mitten im abendlichen Berufsverkehr. Kollege S. schmiß das Warndreieck auf die Straße und regelte den Verkehr um das unwillkommene Hindernis herum, Kollege D. entleerte in Windeseile den Kofferraum und diverse Verstecke in den Seitentüren und lud die Beute in den Kollegenwagen. Ich telefonierte mit dem Pannendienst und raufte mir ausführlich die Haare.

Eine Stunde später rief der Fahrer des Abschleppwagens an: er stünde im Stau auf der Autobahn, Ende unabsehbar. Kollege S. hatte mittlerweile das Vorbeiwinken der zögerlichen Autoschlange zu tänzerischer Virtuosität perfektioniert. Kollege D. mußte auf’s Klo. Dumm sowas, mitten in der Stadt. Zum Glück gab es ein Flüßchen mit Uferböschung und Gebüsch.

Endlich kam der Abschleppwagen. Nur wußte der gar nichts von mir. Es war nämlich ein ganz anderer, der zufällig des Weges fuhr. Kurzer Anruf an die Zentrale, damit der andere in Ruhe im Stau stehen konnte und nicht mehr herkommen mußte. Dann wurde das Auto auf den Hänger gezerrt. Die Reifen waren völlig blockiert. Ich klemmte mich auf den Beifahrersitz, füllte Formulare aus und begann mich mit dem Fahrer zu unterhalten. Er stellte sich als leidenschaftlicher Musikliebhaber mit einer Vorliebe für Pink Floyd heraus, und wir redeten uns so in Begeisterung, daß er mal eben eine rote Ampel überfuhr. Und die Kollegen im anderen Auto hinter uns zurückblieben.

Auf dem Gelände der Autowerkstatt hatten sie uns dann irgendwie wieder eingeholt. Ich kritzelte einen Zustandsbericht auf ein Blatt Papier und schmiß es samt dem Autoschlüssel in den Briefkasten.

Der Rückruf der freundlichen Werkstatt am anderen Morgen verhieß leider nichts Gutes. Getriebeschaden. Ohne sofortige familiäre Spendenbereitschaft könnte ich das jetzt gar nicht reparieren lassen.

Ich muß zugeben, ich war zuerst schwer in Versuchung, das Ganze in die Schublade: “Immer geht was schief, buhäää!” zu packen. Das war mir aber dann doch zu blöd, vor allem was die langfristigen Konsequenzen einer solchen Bewertung angeht. Stattdessen lege ich die Angelegenheit lieber unter “So was passiert eben” bzw. “Glück im Unglück” ab, denn immerhin ist’s nicht in Schnarchnasingen an der Gähn oder auf der einsamen Autobahn zwischen Ödnis und Langeweil geschehen - oder irgendwo in einem Ausland, dessen Sprache ich nicht beherrsche…

Alleswirdgutalleswirdgutalleswirdgut!

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