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Karan

… supersonic butterfly

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Troubadoura

16. Dezember, 2008 @ 16:57 | Kultur & Kontext |

Der Name meiner Webseite kommt nicht von ungefähr: schon während meines Studiums interessierte ich mich für mittelalterliche Spielfrauen, insbesondere für die okzitanischen Trobairiz.

Die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat ein multimediale Internetplattform zum Thema “Musik und Gender” geschaffen. Dort findet sich eine absolut phantastische Präsentation über Spielfrauen, in der ich mich gerade so lange festgeklickt habe, daß die Arbeit, die ich eigentlich dringend machen muß, ziemlich zu kurz gekommen ist.
Und damit mir das nicht alleine so geht, dürft Ihr jetzt auch mal: *klick*;-)

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“Mama Afrika” ist tot

10. November, 2008 @ 16:34 | Kultur & Kontext |

Ihr Leben lang hat Miriam Makeba bewiesen, daß Musik eine stärkere Waffe als Gewehre und Bomben, eine tragfähigere Brücke als diplomatische Spitzfindigkeiten und politische Verträge sein kann. So ist es denn auch nur folgerichtig, daß sie unmittelbar nach einem (Benefiz-)Konzert starb - in Italien, einem Land, dessen derzeitiger Zustand ihrer humanitären Botschaft nur allzusehr bedarf…

“N’kosi Sikeleli Afrika” ist tatsächlich so etwas wie die “afrikanische Nationalhymne”, nämlich ein im ganzen Kontinent (auch als offizielle Hymne vieler Staaten) verbreitetes Lied. Hier singen es u. A. Miriam Makeba, Ladysmith Black Mambazo - und Paul Simon.

Ach ja, und natürlich:

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Inspiration

29. Oktober, 2008 @ 08:40 | Kultur & Kontext |

Ist das genial. Ein Weblog von Liederschreibern über das Liederschreiben. Mit dabei ist Suzanne Vega, die ich sehr mag und schon zweimal live erleben durfte.

Daß ich über diese Texte stolperte, ist eine interessante Synchronizität: gestern fragte ich mich nämlich selber wieder einmal, wie das denn nun ist mit der Inspiration, die sich gerade ein wenig schwer tut bei all dem regnerischen Grau, das so penetrant auf’s Innenleben abzufärben versucht. Die Antwort meiner inneren Stimme war deutlich: Beobachten. Splitter und Scherben aus dem Gedankenwust klauben. Labyrinthisch sein. Und dabei nicht auf die Uhr schauen.

Suzanne Vega geht es offenbar ähnlich wie mir: ihre Lieder beginnen mit einem einzelnen Bild, einer Metapher, einer Melodie. Dies braucht dann natürlich Raum zum Werden und Reifen. Hier kommt die Konzentration in’s Spiel. Hektische Suchbewegungen führen nicht weiter, sondern nur in die Verkrampfung. Der erste Schritt jedoch ist stets die schwebende Aufmerksamkeit für die Stimmen und Visionen, die sich zu Wort melden.
Inspiration bedeutet, den schöpferischen Geist hineinzulassen. Er ist immer da. Ich muß also bloß die Türe aufmachen…

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Freedom of Musical Expression

16. Oktober, 2008 @ 12:05 | Kultur & Kontext |

Kinder, die in Baghdad ein Musikinstrument lernen möchten, haben es schwer: sie tun gut daran, nicht gerade Trompete oder Saxophon zu spielen, da sie besonders mit lauten Instrumenten die unerwünschte Aufmerksamkeit bewaffneter Islamisten erregen könnten. Auf dem Weg in die Musikschule werden die Instrumente aus Furcht gerne verborgen (ich frage mich, wie das mit einem Kontrabaß oder auch bloß mit einer sperrigen Oud gehen soll…)

Daß die Chinesen bekannte tibetische Sängerinnen und Sänger zum Schweigen bringen, überrascht leider nicht sonderlich.

In Europa passiert so etwas nicht? Falsch: Die Stadtverwaltung von Les Saintes Maries de la Mer in Frankreich hat denen dort alljährlich ein großes Pilgerfest feiernden Roma untersagt, auf den Straßen Musik zu spielen - was aber grundlegend zum Charakter der Feier gehört.

Diese drei Beispiele sind willkürlich aus einer Internetplattform herausgegriffen, die sich weltweit gegen Zensur und Unterdrückung von Musik und Musikern wendet und die ich Euch zur Lektüre und zum Verlinken empfehle:

http://freemuse.org

Am besten stellt Ihr Euch einen Beruhigungstee neben den Bildschirm, denn beim Lesen wird wahrscheinlich der Blutdruck hochgehen…

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Nadelstiche

30. September, 2008 @ 19:03 | Kultur & Kontext |

Die Künstlersozialkasse wollen sie plattmachen (ja, ich weiß, das ist erst mal auf Eis, aber wie lange?), die Funkmikrophonfrequenzen werden ersatzlos (!) weggenommen, um sie meistbietend an die Mobilfunk-Betreiber zu verscherbeln - das mag alles auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber es zeigt doch ganz deutlich, wo der Schwerpunkt der Gesetzgebung liegt: auf Gewinnmaximierung und ganz gewiß nicht auf Kulturvermittlung.

Noch so ein Nadelstich: Künstlernamen stehen seit neuestem nicht mehr in den Ausweisen, weder im Reisepaß noch im Perso. Erst kürzlich wurde eine Rücknahme dieser Regelung abgelehnt. Mal abgesehen davon, daß ich ohne den Eintrag schon so manches Mal beim Paketabholen ein Problem gehabt hätte: hier geht es um Identität bzw. um deren Abwertung. Die Abschaffung der Eintragung dient der “Verwaltungsvereinfachung”? Da kann ich nur höhnisch lachen.

Kultur, so sie nicht auf den seltenen Wogen immensen finanziellen Erfolges reitet, wird in die Irrelevanz hinweginterpretiert; in Not geratene Künstler wären hilflos ohne gegenseitige Solidarität, und es ist bereits so weit, daß dreizehnjährige Cellistinnen, wie ich kürzlich im Deutschlandradio hörte, zwar liebend gerne Musik studieren würden, sich aber nicht trauen, weil das ja “finanziell so unsicher” ist. (”Dann mach ich halt Mathematik, da kann ich viel Geld verdienen…”).

Sven hat recht, wenn er an den oft verklärten “Armen Poeten” erinnert, der doch nun wirklich kein Ideal ist, sondern ein bedauernswertes Opfer der ihn umgebenden geistigen Verflachung und Ignoranz.

Es ist an der Zeit (das sagt ja auch der Text, den ich heute morgen fand), daß auch wir Kulturschaffenden lernen, daß wir keine Einzelkämpfer sein müssen. Und daß Angst meist ein schlechter Berater ist…

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17. Juni

17. Juni, 2008 @ 20:02 | Kultur & Kontext |

War da was?

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Hey, Bo Diddley

2. Juni, 2008 @ 20:09 | Kultur & Kontext |

30.12.1928-02.06.2008

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