Am Samstagmorgen ging ich Brötchen kaufen,
da kam mir ein Mann entgegengelaufen,
der klatschte in die Hände bei jedem zweiten Schritt.
Ich hab mir dieses Treiben eine Weile besehen,
schließlich blieb ich neugierig stehen
und sagte: “Verzeihen Sie, ich komme da nicht mit,
ich kann mir Ihr Gebaren nicht erklären!”
Der Mann sprach: “Gerne will ich Sie belehren:

Ich bin der Elefantenvergrämer und ich klatsche in die Hände,
dann nimmt diese Plage ein sofortiges Ende.
Weder wedelnde Rüssel noch schlackernde Ohren
haben hier was verloren!
Ich vergräme erfolgreich Elefanten seit Jahren,
die würden sich anderenfalls hier tummeln in Scharen,
ihr lautes Trompeten wäre überall zu hören,
das würde sehr stören.

Der Elefantenvergrämer, bin ich
und ich vergräm Elefanten für dich …”

Ich kratzte mich daraufhin verwirrt an der Nase
meinte zweifelnd: “Ich habe noch nie auf der Straße
Elefanten gesehen, weil es die hier gar nicht gibt.”
Doch der Mann sagte: “Sehen Sie, somit ist es bewiesen:
meine Technik vertreibt zuverlässig alle grauen Riesen;
die Stadt ist elefantenlos, genau wie man es liebt.
Sonst könnten wir uns, darauf tät‘ ich wetten,
vor lauter Elefanten nicht mehr retten!

Ich bin der Elefantenvergrämer und ich klatsche in die Hände,
dann nimmt diese Plage ein sofortiges Ende.
Weder wedelnde Rüssel noch schlackernde Ohren
haben hier was verloren!
Ich vergräme erfolgreich Elefanten seit Jahren,
die würden sich anderenfalls hier tummeln in Scharen,
ihr lautes Trompeten wäre überall zu hören,
das würde sehr stören.

Der Elefantenvergrämer, bin ich
und ich vergräm Elefanten für dich …”

© Karan

Der Elefantenvergrämer