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	<title>Kommentare zu: Die Macht der Gewalt</title>
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	<description>... supersonic butterfly</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 23:07:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: eule70</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/die-macht-der-gewalt/comment-page-1/#comment-854</link>
		<dc:creator>eule70</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 23:51:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe dies erst heute gelesen, dazu alle 153 Kommentare (uff!). Aus mehreren geht hervor, dass die von der ZEIT anonymgehaltene Kleinstadt, um die es sich handelt, Colditz heißt und zwischen Leipzig und Chemnitz liegt. Sie hat eine hübsche Homepage, auf der sie u.a. mit einem schönen Schloss um Touristen wirbt. Und die Homepage hat auch ein Gästebuch.

Ich fordere alle, die dies lesen, auf, sich nicht auf "Hilflosigkeit" zurückzuziehen, sondern massenhaft in das Gästebuch von Colditz zu schreiben, damit Stadtrat und Bürgermeister merken, dass es ihrer Stadt schaden kann, wenn sie nicht endlich etwas gegen die Umtriebe ihrer Nazis tun.
(Ich mache das erst morgen, jetzt bin ich zu müde, um so einen Brief zu formulieren, aber machen werde ich es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe dies erst heute gelesen, dazu alle 153 Kommentare (uff!). Aus mehreren geht hervor, dass die von der ZEIT anonymgehaltene Kleinstadt, um die es sich handelt, Colditz heißt und zwischen Leipzig und Chemnitz liegt. Sie hat eine hübsche Homepage, auf der sie u.a. mit einem schönen Schloss um Touristen wirbt. Und die Homepage hat auch ein Gästebuch.</p>
<p>Ich fordere alle, die dies lesen, auf, sich nicht auf &#8220;Hilflosigkeit&#8221; zurückzuziehen, sondern massenhaft in das Gästebuch von Colditz zu schreiben, damit Stadtrat und Bürgermeister merken, dass es ihrer Stadt schaden kann, wenn sie nicht endlich etwas gegen die Umtriebe ihrer Nazis tun.<br />
(Ich mache das erst morgen, jetzt bin ich zu müde, um so einen Brief zu formulieren, aber machen werde ich es.</p>
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		<title>Von: Eibensang</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/die-macht-der-gewalt/comment-page-1/#comment-853</link>
		<dc:creator>Eibensang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:59:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Pöbler und Schläger auf den Straßen fühlen sich in ihren Auffassungen und Einbildungen bewusst oder unbewusst bestätigt von zu vielen scheindemokratischen Polit-Halunken vor Kameras und Mikrofonen, Menschenverächtern und kaum verhohlenen Rassequasslern in Chefetagen, die sich lediglich von den Methoden Erstgenannter distanzieren, deren Hass sie unablässig weiterschüren. 

Doch der Widerstand gegen die Unmenschlichkeit wächst. Nicht nur Demoteilnehmerinnen fällt auf: Wir sind mehr, als die Presse zugibt. Und es gibt uns überall. Als ich jung war, wäre ein Geifer-Artikel von einer mittelmäßigen Ideologin wie Eva H. nicht sonderlich aufgefallen: Scheinmoralisches Frommbelfern war damals noch gutbürgerlicher Massensport in Wort, Schrift und Tat. Gegen wen richtet sich sowas heute? Die Loveparade ist weder eine so titulierbare Randgruppe noch ausschließliche Jugendbewegung, sondern ein Volksfest.

Jetzt schaffen sie das ab, weil sie plötzlich überrascht feststellen, dass man sechsstellige Menschenmassen nicht durch eine Gleisunterführung quetschen kann ohne Menschen zu zerquetschen dabei (eine Binse, die man seit den Stadien der Antike eigentlich im GedächtMix professioneller Massenveranstalter verankert vermuten dürfte). Womöglich freut sich wer über die Gelegenheit, endlich wieder was abschaffen zu können, was 20 Jahre lang nach Volk und Spaß roch: unreglementiert, chaotisch undsoweiter?

(Die Worte dagegen sind so alt... ich erkannte sie wieder, es war ein hässliches Déja vú...)

Der Krieg am Hindukusch geht weiter. Reglementiert, planvoll und erfolgreich (für Hersteller von hochentwickelten Vernichtungsmaschinen und Körperzerreißgeräten zum Beispiel). Konzerne scheffeln Geld, das Volk stellt das Kanonenfutter und bezahlt, was es kostet.

Es ist nicht so, dass das alles niemandem auffiele. Massen von Menschen fällt das auf. Wir sind nicht allein. Der Unmut wächst. Der Ärger gärt. Deshalb sind die, die von den herrschenden Verhältnissen profitieren, ja gerade so hysterisch. Es wackelt ja alles.

Jetzt weiterwackeln. Kräftig rütteln. Nicht beeindrucken lassen vom Geifern der Irren. Hass baut auf Sand. Nicht Hass ist das Gegenteil von Liebe - er ist nur ihre invertierte, zerstörerische Form. Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit.

Jedes Miteinander, das wir schaffen, jede persönliche Hilfe die wir geben und gewähren - und jede Freude, die wir teilen - nimmt irgendeiner ehrlosen Gemeinheit anderswo den Schwung: und auf Dauer die Macht. Es ist wie im Supermarkt: viele kleine Sachen machen am Ende die Summe beträchtlich. Ein Herz ermutigt das andere. Reich mir die Hand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pöbler und Schläger auf den Straßen fühlen sich in ihren Auffassungen und Einbildungen bewusst oder unbewusst bestätigt von zu vielen scheindemokratischen Polit-Halunken vor Kameras und Mikrofonen, Menschenverächtern und kaum verhohlenen Rassequasslern in Chefetagen, die sich lediglich von den Methoden Erstgenannter distanzieren, deren Hass sie unablässig weiterschüren. </p>
<p>Doch der Widerstand gegen die Unmenschlichkeit wächst. Nicht nur Demoteilnehmerinnen fällt auf: Wir sind mehr, als die Presse zugibt. Und es gibt uns überall. Als ich jung war, wäre ein Geifer-Artikel von einer mittelmäßigen Ideologin wie Eva H. nicht sonderlich aufgefallen: Scheinmoralisches Frommbelfern war damals noch gutbürgerlicher Massensport in Wort, Schrift und Tat. Gegen wen richtet sich sowas heute? Die Loveparade ist weder eine so titulierbare Randgruppe noch ausschließliche Jugendbewegung, sondern ein Volksfest.</p>
<p>Jetzt schaffen sie das ab, weil sie plötzlich überrascht feststellen, dass man sechsstellige Menschenmassen nicht durch eine Gleisunterführung quetschen kann ohne Menschen zu zerquetschen dabei (eine Binse, die man seit den Stadien der Antike eigentlich im GedächtMix professioneller Massenveranstalter verankert vermuten dürfte). Womöglich freut sich wer über die Gelegenheit, endlich wieder was abschaffen zu können, was 20 Jahre lang nach Volk und Spaß roch: unreglementiert, chaotisch undsoweiter?</p>
<p>(Die Worte dagegen sind so alt&#8230; ich erkannte sie wieder, es war ein hässliches Déja vú&#8230;)</p>
<p>Der Krieg am Hindukusch geht weiter. Reglementiert, planvoll und erfolgreich (für Hersteller von hochentwickelten Vernichtungsmaschinen und Körperzerreißgeräten zum Beispiel). Konzerne scheffeln Geld, das Volk stellt das Kanonenfutter und bezahlt, was es kostet.</p>
<p>Es ist nicht so, dass das alles niemandem auffiele. Massen von Menschen fällt das auf. Wir sind nicht allein. Der Unmut wächst. Der Ärger gärt. Deshalb sind die, die von den herrschenden Verhältnissen profitieren, ja gerade so hysterisch. Es wackelt ja alles.</p>
<p>Jetzt weiterwackeln. Kräftig rütteln. Nicht beeindrucken lassen vom Geifern der Irren. Hass baut auf Sand. Nicht Hass ist das Gegenteil von Liebe - er ist nur ihre invertierte, zerstörerische Form. Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit.</p>
<p>Jedes Miteinander, das wir schaffen, jede persönliche Hilfe die wir geben und gewähren - und jede Freude, die wir teilen - nimmt irgendeiner ehrlosen Gemeinheit anderswo den Schwung: und auf Dauer die Macht. Es ist wie im Supermarkt: viele kleine Sachen machen am Ende die Summe beträchtlich. Ein Herz ermutigt das andere. Reich mir die Hand.</p>
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	<item>
		<title>Von: Karan</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/die-macht-der-gewalt/comment-page-1/#comment-852</link>
		<dc:creator>Karan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 11:47:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich dachte da auch weniger an einzeln Anreisende, als an eine konzertierte Aktion. So eine Art bundesweiter Support-Flashmob... ;-)

Ich denke, das Allerwichtigste ist es, diesem Gefühl der Hilflosigkeit (ja, das hab ich auch!) nicht unangemessen viel Raum zu geben. Weil die gesamte Hilfe schlußendlich aus einem Mosaik an Aktivitäten besteht, von schriftlichen, mündlichen bis hin zu konkreten.

Die Nazis wollen ja, daß wir uns hilflos fühlen. Das haben sie schon vor 70 Jahren gewollt. Und immer wieder geschafft. Angst lähmt. Aber Handeln (in welcher Form auch immer) befreit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte da auch weniger an einzeln Anreisende, als an eine konzertierte Aktion. So eine Art bundesweiter Support-Flashmob&#8230; <img src='http://www.troubadoura.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich denke, das Allerwichtigste ist es, diesem Gefühl der Hilflosigkeit (ja, das hab ich auch!) nicht unangemessen viel Raum zu geben. Weil die gesamte Hilfe schlußendlich aus einem Mosaik an Aktivitäten besteht, von schriftlichen, mündlichen bis hin zu konkreten.</p>
<p>Die Nazis wollen ja, daß wir uns hilflos fühlen. Das haben sie schon vor 70 Jahren gewollt. Und immer wieder geschafft. Angst lähmt. Aber Handeln (in welcher Form auch immer) befreit.</p>
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	<item>
		<title>Von: Joy</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/die-macht-der-gewalt/comment-page-1/#comment-851</link>
		<dc:creator>Joy</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 10:03:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=574#comment-851</guid>
		<description>Oh man, ich habs auch gestern gelesen. Aber ich fühl mich bei sowas auch hilflos irgendwie. Weil grade ich würde tatsächlich _nicht_ hinfahren, ob meiner Hautfarbe. Auch wenn mir der Sinn danach stünde. Weiterschreiben, weitersagen: Ja. 

Mich macht sowas enorm wütend. Wütend, dass sowas Toleranz, Wegschauen, Verdrängen und Desinteresse nach sich zieht. Solche Dinge, Gesinnungen und ja, auch Menschen die sich so etwas anschließen sind _nicht_ tolerierbar. Nie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh man, ich habs auch gestern gelesen. Aber ich fühl mich bei sowas auch hilflos irgendwie. Weil grade ich würde tatsächlich _nicht_ hinfahren, ob meiner Hautfarbe. Auch wenn mir der Sinn danach stünde. Weiterschreiben, weitersagen: Ja. </p>
<p>Mich macht sowas enorm wütend. Wütend, dass sowas Toleranz, Wegschauen, Verdrängen und Desinteresse nach sich zieht. Solche Dinge, Gesinnungen und ja, auch Menschen die sich so etwas anschließen sind _nicht_ tolerierbar. Nie.</p>
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