GEMA endlich reformieren!
8. Juni, 2009 @ 15:36 | GEMA, Kultur & Kontext, Zeit & Geist, Öffentliche Ärgernisse |
Ein Kollege von mir ist vor einigen Jahren, nach der letzten Statuten-Änderung, aus der GEMA ausgetreten, weil sich eine Mitgliedschaft für ihn nicht mehr lohnte, er sogar draufzahlte. Bei Existenzgründungsseminaren für Musiker wird mittlerweile explizit abgeraten, der GEMA beizutreten - die Rentabilität ergibt sich erst auf einem Niveau, von dem die meisten Band derzeit nur träumen können.
Eine wackere Veranstalterin, Monika Bestle von der Kulturwerkstatt Sonthofen, hat den Stier jetzt bei den Hörnern gepackt und initiiert eine Petition beim deutschen Bundestag mit dem Ziel, die längst fällige Reform zugunsten aller, auch der “kleinen” KünstlerInnen und VeranstalterInnen, endlich in die Wege zu leiten.
(…)“Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.
Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen. “(…)
Bitte werdet Mitzeichner! Hier geht’s direkt zur Petition.
Mich trifft der derzeitige Zustand direkt und ich wünsche mir, daß er sich endlich zum Besseren wendet.
Machbar ist es.
 
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Juni 8th, 2009 at 20:18
das werd ich gleich weiter verbreiten
liebe Grüße
silvia
Juni 8th, 2009 at 22:52
Habe soeben unterschrieben (Nr. 1272) und werde es ebenfalls weiterverbreiten.
Juni 9th, 2009 at 07:58
Danke!
Juni 9th, 2009 at 14:28
Das werde ich dann auch gleich noch zwitschern. Danke.
Juni 9th, 2009 at 16:14
Gemacht!
Juni 10th, 2009 at 10:08
hmmmm..
ich finde das absurd. also, diese gema-geschichte. wieso können die nicht einfach X% von den einnahmen verlangen, wäre das zu einfach?
da aber offensichtlich kleine künstler drunter leiden *unterzeichne*