Na also, geht doch!
21. Januar, 2009 @ 00:10 | Allgemein |
Die Isle of Man will eine Kulturflatrate einführen und auf diese Weise für eine Legalisierung des Filesharing sorgen.
Ein Beispiel, das hoffentlich Schule macht.
Und wenn diese Einkünfte wirklich den Künstlern zugute kommen und nicht in irgendwelchen Verwaltungskanälen versacken, wenn dann auch noch ein einheitlicher, fairer Urheber- und Leistungsschutz drangehängt wird, der die GEMAfia und Konsorten entmachtet bzw. auf ihre eigentlichen Aufgaben zurückweist, dann wird daraus ein Konzept, das endlich mal die Realität berücksichtigt.
 
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Januar 21st, 2009 at 11:00
Das ist ein guter Ansatz - leider zur Zeit mit zu vielen “wenns” behaftet. Und leider in einer Region, die zwar einen hohen Anteil an Kreativen haben soll, aber auf der Landkarte der Rechteverwertungsindustrie mangels Konsumentenmasse praktisch nicht vorkommt.
Insgesamt fürchte ich, dass die Kulturflatrate auf Man ein “Alibiversuch” ist.
Januar 21st, 2009 at 13:56
Außerdem ist es fraglich, ob die Regierung der Isle of Man überhaupt mit diesem Versuchsballon durchkommt:: Schließlich hat sich die britische Regierung gerade erst für Maßnahmen gegen “Online-Piraterie” stark gemacht …
Januar 21st, 2009 at 21:07
Nun ja, die Briten können da nix dagegen machen, die Isle of Man ist - außer bei Außenpolitik und Verteidigung - rechtlich unabhängig vom U.K.
Ich denke, das soll tatsächlich eine Art Versuchsballon sein und bei Erfolg (den ich wünsche!) als Präzedenzfall dienen.
Januar 23rd, 2009 at 08:56
Ich finde die Idee einer Kultur-Flatrate auch klasse. Man könnte das auch auf anderen Inseln einführen (konkret dachte ich da an eine im Nordatlantik, vor Grönland gelegen
)
Januar 25th, 2009 at 22:14
Grüne machen sich für EU-weite Kulturflatrate stark.
Klingt gut, aber ich traue den Burschen leider nicht mehr …