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	<title>Kommentare zu: Nymphe mit Taube</title>
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	<description>... supersonic butterfly</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:27:20 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/nymphe-mit-taube/comment-page-1/#comment-59</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:23:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Väter ihre Kinder gewähren lassen 
und sich vor Ihnen geradezu fürchten;

wenn Söhne ohne Erfahrung handeln wollen wie die Väter,
sich nichts sagen lassen, um selbständig zu erscheinen;

wenn Lehrer, statt ihre Schüler mit sicherer Hand auf  den richtigen Weg zu 

führen,
sich vor ihnen fürchten und staunen, 
dass ihre Schüler sie verachten;

wenn sich die Unerfahrenen den älteren Erfahreneren gleichstellen
und in Wort und Tat gegen sie auftreten,
die Alten sich aber unter die Jungen setzen und versuchen,
sich ihnen gefällig zu machen,
indem sie Ungereimtheiten übersehen oder gar daran teilnehmen,
damit sie nicht als vergreist  oder autoritätsgierig erscheinen;

wenn auf diese Weise verführte Jugend aufsässig wird,
sofern man ihr auch nur den mindesten Zwang auferlegen will,
weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten,
ohne die keine Gemeinschaft leben kann,
dann ist Vorsicht geboten:

Der Weg droht in die Tyrannei zu führen.


Platon in Politeia
427 vor Christus 
( schon 2435 bekannt! )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Väter ihre Kinder gewähren lassen<br />
und sich vor Ihnen geradezu fürchten;</p>
<p>wenn Söhne ohne Erfahrung handeln wollen wie die Väter,<br />
sich nichts sagen lassen, um selbständig zu erscheinen;</p>
<p>wenn Lehrer, statt ihre Schüler mit sicherer Hand auf  den richtigen Weg zu </p>
<p>führen,<br />
sich vor ihnen fürchten und staunen,<br />
dass ihre Schüler sie verachten;</p>
<p>wenn sich die Unerfahrenen den älteren Erfahreneren gleichstellen<br />
und in Wort und Tat gegen sie auftreten,<br />
die Alten sich aber unter die Jungen setzen und versuchen,<br />
sich ihnen gefällig zu machen,<br />
indem sie Ungereimtheiten übersehen oder gar daran teilnehmen,<br />
damit sie nicht als vergreist  oder autoritätsgierig erscheinen;</p>
<p>wenn auf diese Weise verführte Jugend aufsässig wird,<br />
sofern man ihr auch nur den mindesten Zwang auferlegen will,<br />
weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten,<br />
ohne die keine Gemeinschaft leben kann,<br />
dann ist Vorsicht geboten:</p>
<p>Der Weg droht in die Tyrannei zu führen.</p>
<p>Platon in Politeia<br />
427 vor Christus<br />
( schon 2435 bekannt! )</p>
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