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Karan

… supersonic butterfly

Stinksauer

12. März, 2009 @ 15:10 | Persönliches, Öffentliche Ärgernisse |

Wenn der Innenminister reale Waffen für weniger gefährlich hält als Ballerspiele im Internet und Freiheit als etwas definiert, von dem man “allzu exzessiven Gebrauch” machen kann, wenn wahllose Schuldzuweisungen eine dringend notwendige allgemeine Gesellschaftsanalyse vermeiden helfen, wenn die Journaille, wie stets, erst zu lamentieren beginnt, wenn die Sch… schon längst in den Ventilator geflogen ist, wenn die Politiker von “Verantwortung” schwafeln, aber nicht ein(e) einzige(r) von denen überhaupt noch weiß, warum es sich dabei handelt, wenn auch andernorts Verantwortung nicht etwa wahrgenommen wird, sondern angeblichen Sachzwängen und schließlich der eigenen Unfähigkeit zum Opfer fällt, so daß einmalige Kulturgüter unrettbar verloren sind, wenn eine der ältesten deutschen Künstlerförderungen mal eben ruckzuck gestrichen wird, wenn schließlich in meiner eigenen Heimatstadt nicht etwa das voll erschlossene weitläufige Terrain einer ehemaligen Kaserne endlich genutzt, sondern stattdessen eine wertvolle, nachtigallenbesiedelte Weinbergsrandlage als Neubausiedlung verplant wird, dann kriege ich allmählich eine so riesige Stinkwut, daß ich mir irgendetwas einfallen lassen muß, um Magengeschwüre, Schlaflosigkeit oder Unerträglichkeit gegenüber meiner engeren Umgebung dauerhaft vermeiden zu können.

Ich bin ja eigentlich ein friedlicher Mensch. Unterzieht mich einer dynamischen Risiko-Analyse und Ihr werdet sehen: alles im grünen Bereich. Aber ob ich nicht vielleicht doch mal so eine gaaanz klitzekleine Drohung… nur zum Streßabbau… Der Fachmann meint ja, das sei noch kein Risiko. Ich überleg’s mir mal. ;-)

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Bonus-Track

28. Februar, 2009 @ 14:31 | FAWM, Liederschreibseln |

Voilá! *klick*

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Vierzehn!!!

25. Februar, 2009 @ 02:01 | FAWM, Liederschreibseln |

I did it!

Karan@FAWM

Champagner! Met! Whisky! Orgien!
(Besser: Bett. In ein paar Stunden klingelt gnadenlos der Wecker…)

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Weiße Rose

22. Februar, 2009 @ 16:12 | Kultur & Kontext |

Heute vor 66 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst hingerichtet. Nur wenig später teilten weitere Mitstreiter der Weißen Rose ihr Schicksal.

Dieses Lied haben sie gern gesungen. Und wir singen es weiter.

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I’m on BBC!

18. Februar, 2009 @ 09:01 | FAWM, Liederschreibseln |

Dem wahren, echten, einzigen British Boredcasting Radio! ;-)

Verpaßt? Nachzuhören hier.
(Mein Lied ist das zweite im Programm.)

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Völlig verFAWMt…

6. Februar, 2009 @ 12:16 | FAWM, Liederschreibseln |

… bin ich zur Zeit.

Laufe glubschäugig durch die Gegend, antworte nicht auf dreimaliges Angesprochenwerden, vergesse Aufträge, Einkäufe und Nahrungszufuhr. Sitze stattdessen in jeder freien Minute an der Gitarre und probiere Ideen. Lese Bedienungsanleitungen für komplizierte technische Geräte (etwas, das ich im normalen Alltag sonst hartnäckig verweigere). Bringe selbige Geräte sogar zum Laufen. Wenn ich tatsächlich mal das Haus verlassen muß, ist das Notizbuch stets griffbereit in der Tasche.

Der aktuelle Stand der Dinge steht immer hier:

Karan@FAWM
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Suchen nach Privatsphäre

3. Februar, 2009 @ 20:56 | Persönliches |

Bzw. Suchen mit Privatsphäre: seit ein paar Tagen speichert die in den Niederlanden beheimatete Suchmaschine Ixquick keine IP-Adressen mehr.

Nie mehr Schule, äh, Gooooogle! Gar kein Gooooogle mehr!!! *freu*

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Erlaubnis

2. Februar, 2009 @ 13:37 | FAWM, Liederschreibseln |

Ok, ich erklär das einfach mal, nachdem einige Leute mich gefragt haben, wie das so für mich läuft bei FAWM:

Es geht dabei nicht um die Serienproduktion von Hits. Nicht einmal um das Schreiben “guter” Songs, obwohl jede/r Teilnehmer natürlich ihr/sein Bestes geben will. Es geht vielmehr um einen ganz anderen Arbeitsansatz als derjenige, der im Songschreiber-Alltag sonst zum Tragen kommt.

Wenn ich nämlich normalerweise ein Lied komponiere, dann habe ich immer schon den Kontext im Hintergrund, in dem das dann gesungen wird. In meinem Fall ist das natürlich dieser. Und damit auch schon das Ziel und die Intention, so passend und gut wie möglich zu schreiben, damit das der Band und dem Publikum auch gefällt.

Viele Motive fallen also schon allein deswegen durch den Rost, weil das Sujet nicht zur Band paßt oder die Instrumentierung in eine ganz andere Richtung will.

Dann gibt es noch den “Qualitätsfilter”. Manche Ideen verfolge ich schon früh nicht weiter, weil irgendetwas in mir sagt “das wird ja eh nix”. In etlichen Fällen liege ich da wohl sogar richtig. Aber wenn ich mal an einem Thema dranbleibe, das auf den ersten Blick nicht “greift”, dann gebe ich ihm die Chance, daß es das doch tut, und zwar meist ganz anders, als ich ursprünglich gedacht hatte.

“Marathon-Liederschreibing” (danke, Sven, das trifft’s gut ;-) ) sorgt also dafür, daß die beiden oben erwähnten Filter kurzzeitig ausgeschaltet werden. Durch den immensen Zeitdruck entsteht eine Konzentration, die Erlaubnis gibt. Zum Entwurf. Zum Experiment. Und das macht Spaß!

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FAWM

30. Januar, 2009 @ 23:11 | FAWM, Liederschreibseln |

Ich bin verrückt.

Denn gestern habe ich mich bei FAWM angemeldet. Das steht für “February Album Writing Month” und bedeutet genau das: es gilt, innerhalb von 28 Tagen so viele Lieder zu schreiben, wie auf ein durchschnittliches Album passen, nämlich 14 Stück.

Wünscht mir Glück, starke Nerven, ein vermindertes Schlafbedürfnis, stabile Fingernägel und vor allem Inspiration!

Jack London hat schon recht: “Man kann auf die Inspiration nicht einfach warten. Sondern muß ihr mit der Keule hinterherjagen.”

karan@fawm

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Wolfgang Amadeus Mozart…

27. Januar, 2009 @ 23:59 | Allgemein |

… hat übrigens heute Geburtstag. Und ich finde nicht einmal heraus, wie ich die Klavierfantasie in d-moll hier verlinken kann. Müßt Ihr mal suchen, bei blip.fm. Die ist nämlich schön!

Ich finde es total interessant, daß es von einem seiner Söhne, Carl Thomas Mozart, eine Daguerrotypie, also eine ganz frühe Form der Photographie gibt. Mozart selber scheint epochenweit fern zu sein, ebenso die Gemälde, die ihn zeigen. Das Gesicht des Sohnes könnte auch aus unserer Zeit stammen.

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