OK, this will be in English, because I think that some FAWMers might read it, too.

A year ago, during February Album Writing Month, I wrote a little ditty about the „Lyubov Orlova“, an abandoned, rat-infested former Russian cruise ship that drifted across the Atlantic Ocean. You can listen to it here:

RATTENSCHIFF

Ein Schiff treibt verlassen im Ozean und niemand will es mehr haben.
Auf Deck wohnen Schwärme von Möwen und in der Kombüse, da wimmeln die Schaben.
Der Rumpf ist schon gänzlich von Muscheln bedeckt, ein Seeigel hat sich am Ruder versteckt und geht mit auf die Reise, die Reise, die nirgendwo endet. Ja, er geht mit auf die Reise, die Reise, die nirgendwo endet.

Denn als dieses Schiff noch im Hafen lag, da haben wir es übernommen.
Und dann ist ein mächtiger Winterorkan über’s Meer und die Küste gekommen.
Die Leine riss und die See schlug hoch und heute fahren wir immer noch, denn wir sind auf der Reise, der Reise, die nirgendwo endet …

Wir Ratten erobern das sinkende Schiff und wir flicken die Löcher und Risse.
Wir brauchen kein Segel, kein Steuerrad, denn wir fahren ins Ungewisse.
Wir bleiben auf See und gehen nie mehr an Land, denn dort sind wir verfemt, als abscheulich bekannt, ja wir sind auf der Reise …

Ein Schiff treibt verlassen im Ozean, es ist unsere Heimat geworden.
Der Sturm führt das Ruder und weht uns umher, von Westen nach Süden nach Norden.
Wir haben die Freiheit, wir brauchen kein Ziel, wir haben ein Schiff, brauchen sonst nicht mehr viel, denn wir sind auf der Reise …

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An abandoned ship drifts on the ocean, nobody claims it any more.
Flocks of seagulls live on deck, and cockroaches swarm in the caboose.
The hull is already completely covered with seashells, a sea urchin has hidden on the rudder and will go on the journey, the journey that will end nowhere. Yes, it will go on the journey, the journey that will end nowhere.

When the ship was still in port, we took it over.
And then a mighty winter hurricane came across the sea and the coast.
The rope broke and the waves crashed high, and we are still sailing today, because we are on the journey …

We rats conquer the sinking ship, and we mend the holes and cracks.
We need no sail, no helm, because we sail into uncertainty.
We stay at sea, never go on land again, because there we are outcasts, known as abominable; yes, we are on the journey …

An abandoned ship drifts on the ocean, it has become our home.
The storm holds the rudder, blowing us around, from West to South to North.
We have freedom, we need no destination, we have a ship an don’t need much else, because we are on the journey …

The „Lyubov Orlova“ was last seen on February 23rd, 2013, and was reported as having sunk. I could not believe it when, this week, the story crept up again in England!

And now the rats are even on Twitter! The people on the British shores will have nothing to fear from the rats – such a degree of cultivation and stamina confirms all the conclusions I came to one year ago in my song! 😉

[Deutsche Zusammenfassung: Englische Medien berichten, daß das verlassene, von Ratten bewohnte und seit letztem Februar auf dem Atlantik verschollene ehemalige russische Kreuzfahrtschiff „Lyubov Orlova“ möglicherweise immer noch auf dem Ozean herumdümpelt und somit allmählich die britische Küste erreichen müßte. Wenn die Ratten das tatsächlich geschafft haben, dann müssen sie tatsächlich so schlau sein, wie ich in meinem kleinen Liedchen vermute! 🙂 (Und bei Twitter sind sie auch; Link siehe oben!)]

Rattenschiff / Rat Ship

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