Du sagst, du magst mein Lachen.
Du sagst, du liebst, es, wenn wir
Nächte zu Tagen machen.
Du sagst, du bist gern bei mir.
Du magst die Lieder, die ich sing,
du magst die Blumen, die ich bring
wenn dir der Winter allzu lang ist.

Wenn wir uns wiedersehen,
trag ich ein knallrotes Kleid.
Mit wildesten Ideen,
vertreib ich dir jedes Leid
und jede Sorge, die dich plagt,
doch ich hab dir noch nie gesagt,
wie sehr mir jeden Abend bang ist.

Sonnenscheinfreund, mein Sonnenscheinfreund,
wir sehen uns, wenn die Sonne wieder scheint.
Sonnenscheinfreund, mein Sonnenscheinfreund,
im Regen hab ich stets allein geweint.

Wirst du mich jemals fragen,
was mich im Herzen bewegt?
Werd ich dir jemals sagen,
dass mich der Boden kaum trägt,
dass ich nur falle oder flieg‘,
und manchmal auf der Erde lieg‘
und wünschte, sie tät‘ mich verschlingen?

Ich stehe auf und male
ein Lächeln auf mein Gesicht,
damit ich für dich strahle –
die Tränen zeig ich dir nicht.
Sie fallen, wenn der Regen fließt,
die Nacht sich über mich ergießt,
mit ihren schweren, nassen Schwingen.

Sonnenscheinfreund, mein Sonnenscheinfreund,
wir sehen uns, wenn die Sonne wieder scheint.
Sonnenscheinfreund, mein Sonnenscheinfreund,
im Regen war ich stets allein.
Sonnenscheinfreund, mein Sonnenscheinfreund ….

Sonnenscheinfreund