<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Unterhaltung</title>
	<atom:link href="http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/</link>
	<description>... supersonic butterfly</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:04:29 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Karan</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/comment-page-1/#comment-249</link>
		<dc:creator>Karan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 06:53:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=67#comment-249</guid>
		<description>*lächel* - Ich denke, dieses zweifelnde Gefühl ist den meisten KünstlerInnen vertraut. Worauf es ankommt: &lt;i&gt;trotzdem&lt;/i&gt; weiterzumachen. Den Zweifeln nicht unnötig Raum zu geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*lächel* - Ich denke, dieses zweifelnde Gefühl ist den meisten KünstlerInnen vertraut. Worauf es ankommt: <i>trotzdem</i> weiterzumachen. Den Zweifeln nicht unnötig Raum zu geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/comment-page-1/#comment-246</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 05:13:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=67#comment-246</guid>
		<description>Du hast natürlich recht: resignieren und jammern, dass es keine Nischen mehr gäbe, ist der bequeme Weg. Und der "politisch gewollte", der er führt dazu, dass ein Künstler sich entweder auf Teufel komm raus an den "Mainstream" bzw. die Vorgaben der großen Medienunternehmen anpasst (oder schlimmer noch: an politische Vorgaben) - oder aufgibt.
Allerdings kostet der Kampf um die Nische &lt;i&gt;sehr&lt;/i&gt; viel Kraft. Hinzu kommt, jedenfalls ist das bei mir so, der nagende Zweifel, ob ich wirklich so viel so gut zu sagen habe, dass es diesen Kampf wert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast natürlich recht: resignieren und jammern, dass es keine Nischen mehr gäbe, ist der bequeme Weg. Und der &#8220;politisch gewollte&#8221;, der er führt dazu, dass ein Künstler sich entweder auf Teufel komm raus an den &#8220;Mainstream&#8221; bzw. die Vorgaben der großen Medienunternehmen anpasst (oder schlimmer noch: an politische Vorgaben) - oder aufgibt.<br />
Allerdings kostet der Kampf um die Nische <i>sehr</i> viel Kraft. Hinzu kommt, jedenfalls ist das bei mir so, der nagende Zweifel, ob ich wirklich so viel so gut zu sagen habe, dass es diesen Kampf wert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karan</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/comment-page-1/#comment-235</link>
		<dc:creator>Karan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 19:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=67#comment-235</guid>
		<description>Nun, ich entscheide mich ganz bewußt dafür, dem zu glauben, was Pol sagte und mich nicht dem allgemeinen Pessimismus hinzugeben - zu dem würde für mich eine pauschale Erwartung, daß nur "mediale Betäubungsmittel" gefragt sind, nämlich auch gehören...
"Nischen" für Kultur sind für mich auch nicht etwas unabdingbar Vorhandenes, sondern etwas, das ich als Künstlerin verantwortlich und aktiv (mit-)gestalten kann. Gemeinsam mit dem Publikum. DAS ist Kultur.

Mich zurücklehnen und jammern, daß es keine Nischen mehr gibt, ist verlockend einfach. Ab und zu passiert mir das auch. Aber es ist für mich ein Blick in die falsche Richtung. Wo ich hinwill, ist: zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Jetzt und hier. In diesem Sinne verstehe ich Pols Kommentar als Ermutigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, ich entscheide mich ganz bewußt dafür, dem zu glauben, was Pol sagte und mich nicht dem allgemeinen Pessimismus hinzugeben - zu dem würde für mich eine pauschale Erwartung, daß nur &#8220;mediale Betäubungsmittel&#8221; gefragt sind, nämlich auch gehören&#8230;<br />
&#8220;Nischen&#8221; für Kultur sind für mich auch nicht etwas unabdingbar Vorhandenes, sondern etwas, das ich als Künstlerin verantwortlich und aktiv (mit-)gestalten kann. Gemeinsam mit dem Publikum. DAS ist Kultur.</p>
<p>Mich zurücklehnen und jammern, daß es keine Nischen mehr gibt, ist verlockend einfach. Ab und zu passiert mir das auch. Aber es ist für mich ein Blick in die falsche Richtung. Wo ich hinwill, ist: zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Jetzt und hier. In diesem Sinne verstehe ich Pols Kommentar als Ermutigung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.troubadoura.de/index.php/unterhaltung/comment-page-1/#comment-178</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 00:09:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.troubadoura.de/?p=67#comment-178</guid>
		<description>Pol O’Ceallaigh mag für sich persönlich recht haben, für Künstler als solche eher nicht. 
Im Allgemeinen traue Behauptungen wie "Schlechte Zeiten sind immer gute Zeiten für die Kunst" mit Blick auf die Geschichte nicht über den Weg. Was in schlechten Zeiten leider Konjunktur hat, dass sind medialen Betäubungsmittel, die Illusionsverkäufer, die Massenkompatiblen - nicht die Aufklärer, nicht die Unbequemen. Es gibt sicher Nischen für unangepasste Musiker wie Pol, die absichtlich nicht den bequemen, sondern den interessanten Weg gehen - aber diese Nieschen sind eng.
Als (Möchtegern-)Schreiberling verzichte ich gern auf "gute Zeiten", die nach einer zynischen Journalistenweisheit darin bestehen, dass "schlechte Nachrichten gute Nachrichten" seien. Zumal in ökonomisch schlechten Zeiten Verleger noch risikoscheuer sind, als normalerweise ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pol O’Ceallaigh mag für sich persönlich recht haben, für Künstler als solche eher nicht.<br />
Im Allgemeinen traue Behauptungen wie &#8220;Schlechte Zeiten sind immer gute Zeiten für die Kunst&#8221; mit Blick auf die Geschichte nicht über den Weg. Was in schlechten Zeiten leider Konjunktur hat, dass sind medialen Betäubungsmittel, die Illusionsverkäufer, die Massenkompatiblen - nicht die Aufklärer, nicht die Unbequemen. Es gibt sicher Nischen für unangepasste Musiker wie Pol, die absichtlich nicht den bequemen, sondern den interessanten Weg gehen - aber diese Nieschen sind eng.<br />
Als (Möchtegern-)Schreiberling verzichte ich gern auf &#8220;gute Zeiten&#8221;, die nach einer zynischen Journalistenweisheit darin bestehen, dass &#8220;schlechte Nachrichten gute Nachrichten&#8221; seien. Zumal in ökonomisch schlechten Zeiten Verleger noch risikoscheuer sind, als normalerweise &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

