Please meet Davide Martello. You may have heard of him already; he became world-famous as the pianist of Taksim Square in Turkey, who, with his music, made peace for a couple of evenings before the police finally went berserk.

The media reported about him all over the world, his Facebook page gained more than 14.600 followers to date, and when he got in serious trouble during the police-induced riots in Istanbul, many people expressed their concern.

A few days previous to this, Davide had launched his crowdsourcing campaign Klavierkunst for peace, intended to enable him to have his own music label to promote his art as well as that of like-minded others.

This project has raised €682 until today, contributed by 33 people.

Yes, this is correct.

33 people.

€ 682 of a target sum of €30.000, which may sound like a fortune, but believe me, it is not – producing and publishing and most of all promoting music is still very expensive, even if you are able to do a large amount of the work yourself.

Something is terribly wrong here.

Hello, Facebook folks, you like Davides page, you love his work and yet you do not react when he needs your help for the next steps of his journey! The minimum contribution is five Euro.

It is so easy to be inspired, so easy to be moved to tears by a song or a melody, so easy to click a page, even to write a few words. Why is it so difficult to open one’s purse?

Fame does not necessarily come with money. Not any more.

If music in the internet or music on the streets is provided „for free“, it does not mean that the artist has no expenses.

Davide is a visionary. He firmly believes in peace and understanding. He walks his talk.

After having pressed Davide’s „like“ button, will you do the same, Facebook community?

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Darf ich vorstellen: Davide Martello. Vielleicht habt Ihr schon von ihm gehört. Der „Pianist vom Taksim Square“ wurde in den letzten Tagen weltbekannt. Mit seiner Musik hat er es geschafft, einige Abende lang für Frieden zu sorgen, bevor die Polizei schlußendlich durchdrehte und durchgriff.

Überall auf der Welt berichteten die Medien über ihn; zum heutigen Tag hat er mehr als 14.600 Facebook-Fans, und als er während der Unruhen in Istanbul Schwierigkeiten mit der Polizei bekam, meldeten sich viele besorgte Stimmen.

Einige Tage vor diesen Ereignissen hatte Davide eine Crowdsourcing-Kampagne gestartet, Klavierkunst for peace. Er möchte sein eigenes Label gründen, für eigene Projekte ebenso für die Musik gleichgesinnter anderer Künstlerinnen und Künstler.

Die Kampagne hat bis heute €682 gesammelt, von 33 Unterstützerinnern und Unterstützern.

Ja, Ihr habt richtig gelesen.

33 Leute.

€ 682 von einer Zielsumme, die €30.000 Euro beträgt. Das klingt wie ein Vermögen, aber glaubt mir bitte, das ist es nicht – die Produktion und Veröffentlichung von Musik und vor allem die Werbung dafür, das alles ist immer noch sehr teuer, sogar wenn man einen Großteil der Arbeit selber machen kann.

Etwas läuft hier fürchterlich falsch.

Hallo Facebook-Fans, Euch gefällt Davides Seite, Ihr liebt, was er macht, und trotzdem reagiert Ihr nicht, wenn er für die nächsten Schritte seines Weges Eure Hilfe braucht! Die Mindestbeteiligung beträgt fünf Euro.

Es ist so leicht, von etwas begeistert zu sein, so leicht, von einem Lied oder einer Melodie zu Tränen gerührt zu werden, so leicht, eine Seite anzuklicken oder sogar ein paar Worte zu schreiben? Warum ist es so schwierig, das Portemonnaie aufzumachen?

Ruhm geht nicht zwingend Hand in Hand mit Geld. Nicht mehr.

Wenn Musik im Internet oder Straßenmusik „kostenlos“ angeboten wird, heißt das nicht, daß die Kunstschaffenden keine Ausgaben dafür haben.

Davide ist ein Visionär. Er glaubt fest an Frieden und Verständigung. Er läßt seinen Worten Taten folgen.

Werdet Ihr das nach dem Klick auf Davides „Gefällt mir“-Knopf auch tun, Ihr Sympathisantinnen und Sympathisanten auf Facebook?

Walk your talk

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